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Musik

Fliegende Besen und Leichte Kavalleristen - Sommerkonzert am KAG

Es war ein besonderer Abend, den die Musiker*innen KAG zu ihrem diesjährigen Sommerkonzert in der proppenvollen Aula der Schule gestalteten. Selten erlebt man in einer Aufführung einen derartigen Rundumschlag sowohl durch nahezu alle Epochen der Musikgeschichte als auch durch die verschiedensten Formationen. Da war der Chor der Unterstufe unter der gemeinsamen Leitung von Isabel Nißl und Regine Hofmann, der schon gleich zu Beginn das Publikum zum Mitklatschen animierte: „Let’s celebrate life“ – dieses Motto kaufte man den jungen Sänger*innen sofort ab. Begeistert hat im perfekten Knabensopran Pit Landsberg (Klasse 5d), der den Gesangspart des Ziv Zaifman aus dem Film „The Greatest Showman“ in „A Million Dreams“ übernahm. Spätestens im Potpourri „Musical World of Walt Disney“ fühlten sich bei „Supercalifragilistic“ sowohl Jung und Alt an ihren Kinobesuch erinnert und zeigten ihre Erinnerungen durch kräftiges, klatschendes Begleiten.

Ebenso in der Welt des Kinos startete die Young Big Band der Schule (Leitung: Frank Ludwig), die mit „Gonna Fly Now“, dem bekannten Thema aus dem Film „Rocky“, ihren Auftritt begann. Ihre ruhige, sentimentale Seite, dafür in der Zeitleiste etwas aktueller, zeigte die Band bei Lady Gagas und Bradley Coopers Duett „Shallow“. Während Josephine Artmann (Klasse 8b) den Solopart Gagas übernahm, spielten sich im weiteren Verlauf ein ausgewogener Bläsersatz und die das Motiv aufnehmenden Saxophone die beiden Gesangsstimmen zu. Mit der aus dem Hip-Hop-Genre stammenden „Party Rock Anthem“ durfte dann neben einer kurzen Trompeter-Choreographie auch die Rhyhtmusgruppe zeigen, dass sie nicht nur Party, sondern auch richtig guten Beat unter die Melodien setzen kann.

Für einen wohl beabsichtigen Bruch in der Stilistik sorgte die, wiederum von Frank Ludwig geleitete, Percussiongruppe. Auf einer extra aufgebauten Bühne war alles aufgefahren, was die Schule an Mallet- und Fellinstrumenten zur Verfügung hat, um die Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé zum Klingen zu bringen. Die weltbekannten Melodien des Eröffnungswerks mit Xylo-, Marimba- und Vibraphon, unterstützt von wohldosierten Kleinen und Großen Trommeln und Becken zu hören, war ein besonderes Erlebnis. Die Gruppe harmoniert und musiziert so konzentriert miteinander, dass sie keinen Dirigenten benötigt – schön zu sehen, dass dies auch im Schulbereich möglich ist!

Isabel Nißls Salon-Ensemble stellt in diesem Zusammenhang eine Besonderheit dar, da es jedes Jahr in einer neuen Zusammensetzung spielt. Die Schülerinnen und Schüler der siebten bis elften Klasse musizierten mit so viel Spielfreude die beiden Arrangements „Russisch“ (Jo Knümann) und „Se-renata“ (Enrico Torelli), dass es nicht nur Spaß gemacht hat, zuzuhören, sondern auch zuzusehen. Saubere Intonation der hohen Streicher, klare Töne der Flöte und Klarinette und versierte Solisten unterschiedlichster Instrumentenfamilien zeichnen diese Gruppe aus.

Der große Chor der Schule unter Markus Nißl ließ sich diesmal vom Klavier (Instrumentallehrer Matthias Schultheiß) begleiten. Neben „Just Sing it!“ von Carsten Gerlitz und dem ruhigeren „Sweet Prospect“ von Bob Chilcott konnte v. a. „Don’t stop me now“ der Gruppe „Queen“ in einem Arrange-ment von Oliver Giehs überzeugen. Abiturbedingt fehlten leider Tenöre, was Chorleiter Nißl veranlasste, selbst mitzusingen. Hier hofft der Chor durchaus auf Nachwuchs im nächsten Jahr!

Nach der Pause, die ein Großteil der Besucher für frische Luft im Innenhof nutzte, stand der Modern Choir (Leitung: Markus Kindermann) auf der Bühne. Die reine Mädchenbesetzung intonierte Ed Sheerans „I see fire“ und Alex Benjamins „Let me down slowly“ mit sicherer Stimme. Als Highlight darf Queens „Bohemian Rhapsody“ genannt werden. Das durchaus schwierige Werk wurde sowohl mit orginalgetreuer Klavierbegleitung als auch mit E-Gitarren-Solo in einer Kurzfassung überzeugend dargeboten.

Wiederum durch den Abgang vieler Instrumentalisten zum Abitur 2019 hat die Bigband II unter Musikerschwund zu leiden. Kurzerhand wurde diese Situation aber genutzt und statt Bigband-Standards u. a. auf den Dixie-Klassiker „Black Bottom“ zurückgegriffen. Trotz kleiner Besetzung konnte Janne Schober (Klasse 9b) im Stück „Feeling Good“ mit ihrem Alt-Saxophon das Publikum für sich gewinnen. Sie spielte den Titel nicht nur, man hörte, dass sie sich dabei auch wirklich gut fühlte! Den Abschluss des Big Band-Programms bildete „Crunchy Frog“, eine flotte Funk-Nummer, in der neben Korbinian Tuschl an der Trompete auch Nicolas Goldmann am E-Bass (beide Klasse 10a) mit einem Solo betraut waren.

Richtig klassisch wurde es mit dem Orchester II unter Alexander Scholz, der im anspruchsvollen Vor-spiel zu „Ein Sommernachtstraum“ von F. M.-Bartholdy alles von seinen Streichern abforderte. Ab-solut sattelfest zeigten sich Rebeka Toldy und Michaela Bichlmaier (beide Klasse 10a) im Doppelkon-zert für zwei Violinen in a-Moll. Beide führten das Orchester im wahrsten Sinne des Wortes durch den 1. Satz des Werks und überreichten den Zuhörern nach der Percussiongruppe ein zweites Mal klassische Klänge, während abschließend ein letztes Mal Filmmusik zu hören war: Ein Medley zum Film „The Rock – Fels der Entscheidung“ aus dem Jahr 1996, dessen Melodien immer noch im Ohr sind und gerne erneut gehört werden.

Den fulminanten Abschluss des Abends bildete die Percussiongruppe mit Chris Crockarells „Punch List“. Während im ersten Teil noch klassisches Instrumentarium zum Erklingen gebracht wurde, waren es jetzt Mülleimer in klein und groß, Besen, Leitern, Backformen, Kaffeedosen und einiges mehr. Auf der Bühne herrschte „koordiniertes Chaos“, choreographiert und rhythmisch bis ins letzte Detail präzise – trotz des gerade am Ende rasenden Tempos. Hier machte es ein letztes Mal Spaß, an diesem Abend im KAG gewesen zu sein (Wer diesen Auftritt noch einmal ansehen möchte hat hierzu unter https://www.youtube.com/watch?v=Yti457su12c die Möglichkeit. Chris Crockarell, Komponist und gleichzeitig Präsident des herausgebenden Verlags, hat sein Einverständnis zum Hochladen gegeben). Tosender Applaus war allen sicher! Bravo – Weiter so!

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