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Neuer Frankreichaustausch am KAG

Nach langwierigen Vorbereitungen konnten zwanzig 10.- und 11.-Klässler des KAGs vom 21. bis 28. Mai zum ersten Mal ihre neuen Austauschpartner vom Institut de Genech in Nordfrankreich besuchen. Bei der Ankunft nach einer zwar langen, aber insgesamt angenehmen Zugfahrt im TGV kamen die Erdinger aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Gymnasium, mit dem der Austausch stattfindet, ist Teil einer riesigen Schule, deren landwirtschaftliche Abteilung zu den Größten Frankreichs zählt. So gab es dort nicht nur eine Pferdezucht mit Reitmanegen, einen aktiven Melkroboter, Kälber, Schafe und Kleintiere aller Art zu bewundern, sondern auch tropische Gewächshäuser, Apfelplantagen und eine traumhafte Parkanlage. Eifrig wurden Pläne geschmiedet, wie man so etwas auch in Erding auf die Beine stellen könnte.

Die Schüler*innen waren bestens in den Familien untergebracht und à la francaise versorgt. Ein abwechslungsreiches und von französischer Seite bestens organisiertes Programm führte die Gruppe, die von ihren Lehrkräften Ramona Ries und Gerhard Häußler begleitet wurde, zu mehreren Höhepunkten der an Sehenswürdigkeiten unerschöpflich reichen Gegend. So wurde selbstverständlich die Großstadt Lille ebenso wie das belgische Brügge besucht. In deutsch-französischen Arbeitsgruppen erschloss man sich wichtige Aspekte der beiden Weltkriege in La Coupole, einem zum Museum umgestalteten Betonbunker, den die Nazis zur Raketenherstellung erbaut hatten. Entspannung fand man auf einer Bootsfahrt durch die Kanallandschaft des Clairmarais oder im größten Aquarium Europas, dem Nausicaa in Boulogne sur mer, nach dessen Besuch sich alle ergiebig auf dem riesigen Sandstrand austoben konnten. Die französischen Schüler*innen durften bei allen Ausflügen und Aktivitäten dabei sein, wodurch sich schon rasch echte Freundschaften entwickeln konnten und die Gruppe zusammenwuchs. Das gemeinsam in den Familien verbrachte Wochenende konnte dies nur noch verstärken.

Das KAG ist sehr froh, mit dem Institut de Genech eine ideale Partnerschule gefunden zu haben, die es auch den fortgeschritteneren Französisch-Schülern erlaubt, ihre Kenntnisse von Sprache, Land und Leuten weiter zu vertiefen. Und das mit Riesenspaß!

Harmonischer Gegenbesuch der französischen Partnerschule

Nach dem fulminanten Auftakt des neuen Partnerschaftsprojektes mit dem französischen Gymnasium Institut de Genechaus der Nähe von Lille in Nordfrankreich im Mai dieses Jahres, als unsere Gruppe dort mit einem überwältigenden Programm und bester Gastfreundschaft empfangen wurde, waren diesmal die Erdinger gefragt, es ihren neuen französischen Freunden gleich zu tun und ihnen einen außergewöhnlichen Aufenthalt zu gestalten.

Schon bei der durch mehrere Staus etwas verspäteten, dafür aber umso mehr gefeierten Ankunft wurde deutlich, dass sich hier „alte Bekannte“ wieder treffen und auf die gemeinsame Zeit freuen. Und soharmonisch und ereignisreich wurde es dann auch. Neben der großzügigen Unterbringung und Bewirtung in den Familien, die sich alle Mühe gaben, den Gästen hiesige Spezialitäten und Lebensgewohnheiten nahe zu bringen, sorgte ein sehr dichtes und abwechslungsreiches Programm für Begeisterung bei den 16- und 17-jährigen Französinnen und Franzosen. Schon beim Empfang am Freitagmorgen betonte Schulleiter Hans-Joachim Fuhrig die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft als Motor für die europäische Zusammenarbeit und erinnerte daran, dass auch ein Präsident Macron einst als Austauschschüler das Nachbarland kennen-und schätzen gelernt hatte. Am Nachmittag ging es dann zusammen mit den deutschen Partnern nach München zum Marienplatz, ins Olympiazentrum und indie BMW-Welt.
Die Gestaltung des Wochenendes lag traditionsgemäß in den Händen der Familien. Die Unternehmungen waren sehr vielfältig und die Jugendlichen haben viel gemeinsam auf die Beine gestellt. In der Therme etwa waren französische Freudebekundungen entsprechend häufig zu hören!
Am Montag machte sich die Gruppe dann in ein weiteres EU-Land auf, nach Salzburg in Österreich. Man entdeckte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, genoss ein paar „Schmankerl“ und erklomm die Festung mit ihrem sagenhaften Rundblick.
Eine Besichtigung der Erdinger Weißbierbrauerei sowie der Allianz-Arena standen am Dienstag auf dem Programm. Beide konnten sich über mangelnden Umsatz im Souvenirshop nicht beklagen.
Großartige Naturerlebnisse bot der Bergausflug auf den Wendelstein. Nach anfänglicher Bewölkung eröffnete sich ein umwerfender Ausblick mit herrlichem Sonnenschein, sodass es die meisten der Schülerinnen und Schüler, Deutsche wie Franzosen, wagten, den Abstieg zu Fuß anzutreten, um glücklich wieder im Tal zu landen. Für die meisten ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem zweiten Besuch Münchens mit Stadtführung und Entdeckung der Eisbach-Surfer war die Woche dann auch schon wieder vorbei und die Gäste machten sich am Freitagmorgen auf die Heimreise. Der Abschied fiel vielen sehr schwer, aber schon jetzt steht fest, dass etliche sich bald wiedersehen werden. Und im nächsten Schuljahr beginnt eine neue Runde mit neuen Teilnehmern.

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