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AK Unterrichtsqualität im Schuljahr 2018/2019: Individuelle Förderung

Im neunten Jahr seines Bestehens hat sich der Arbeitskreis Unterrichtsqualität wieder wichtigen Themen aus dem Bereich der Schulentwicklung mit dem Schwerpunkt Unterrichtsqualität gewidmet.

Kernpunkt der diesjährigen Zusammenkünfte war die Erarbeitung eines neuen Konzepts der individuellen Förderung von Schüler*innen. Für die Förderung begabter Schüler*innen, die besondere Interessen verfolgen, stehen zahlreiche Wahlunterrichtsangebote oder spezifische Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Es gilt aber auch, denjenigen, die sich in schwierigen schulischen Situationen befinden, gezielt helfen zu können und dabei tunlichst jeder Schülerin und jedem Schüler, die das wünschen, die Teilnahme an einer Fördermaßnahme zu ermöglichen. Durch den allmählichen Übergang vom G8 zum G9, dem neunjährigen Gymnasium, entfällt zudem der Nachmittagsunterricht weitgehend. Wir suchten also nach Möglichkeiten, die Teilnahme an Förderunterricht, die nach dem bisherigen Modell einen teilweise enormen Zeitaufwand (Überbrücken der Mittagspause, Warten auf Busse, späte Heimkehr usw.) bedeuten würde, nicht zusätzlich noch zu einer „Strafe“ werden zu lassen, und versuchen nun, manche Maßnahmen auch in den Vormittag zu integrieren. Zusätzlich wurden individuelle Lehrersprechstunden, Blockunterricht, virtuelle Lernräume und vieles mehr diskutiert und konzeptualisiert.

Eine günstige Lehrerversorgung durch das Kultusministerium vorausgesetzt, werden hoffentlich viele unserer Neuerungen im kommenden Schuljahr realisiert werden können, damit wir denjenigen unserer Schüler*innen, die Unterstützung benötigen, diese auch geben können.

Das Organisationsteam der wieder in der letzten Schulwoche stattfindenden Projekttage rekrutiert sich wieder weitgehend aus den Mitgliedern des AK, die bestimmt für ein reibungsloses Gelingen dieser Großveranstaltung sorgen.

In diesem Jahr haben am AK Unterrichtsqualität mitgewirkt: Tina Dersch, Rabea Hoffmann, Margrit Hohenberger, Maria Holzner, Susanne Kraus, Laura Premke, Ramona Ries sowie Christian Zauner und Gerhard Häußler (Leitung).

Gerhard Häußler

AK Unterrichtsqualität im Schuljahr 2017/2018: Selbstevaluation und Projekttage 2.0

Das Schuljahr dauert bekanntlich bis zum letzten Schultag. Was spricht also dagegen, die Unterrichtszeit auch bis zum Ende aktiv, interessant, anregend und lehrreich zu gestalten?

Nichts. Und so nahm sich der AK UQ im Schuljahr 2016/2017 vor, zusammen mit der SMV die neuen Projekttage ins Leben zu rufen. Zwei Tage Ende Juli, an denen alle Schülerinnen und Schüler sich nach ihren Interessen und Vorlieben für die Teilnahme an einem von über 70 Projekten entscheiden können, die noch dazu meist von Mitschülern oder Spezialisten von außerhalb der Schule oder Lehrkräften geleitet werden.

Diese beiden Tage waren ein so großer Erfolg, dass der Arbeitskreis es sich nicht nehmen ließ, auch für dieses Schuljahr wieder solche Tage zu organisieren. Als Neuerung werden am zweiten Tag die Präsentationen der einzelnen Projekte direkt in das große Sommerfest der Schulfamilie übergehen. Das verspricht viele Interessenten und Gäste sowie eine tolle Feststimmung am vorletzten Schultag!

Neben den Vorbereitungen dieses Großereignisses arbeitete der AK an mehreren Fragebögen für die Selbstevaluation der Schüler. Wie häufig kommt es vor, dass die Notengebung, besonders im mündlichen Bereich, bei den Benoteten Überraschung und Enttäuschung hervorruft, klaffen doch Selbsteinschätzung und diejenige der Lehrkräfte manchmal weit auseinander? Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ein Instrumentarium an die Hand geben, mit dessen Hilfe sie ihr Arbeits- und Lernverhalten, die Qualität ihrer Beiträge sowie ihr Verhalten in der Klasse selbst einschätzen und beurteilen können. Solche Ergebnisse könnten im weiteren Verlauf auch als Gesprächsgrundlage mit den Lehrkräften dienen. Ein wichtiges Ziel ist es dabei, die Motivation der Lernenden zu wecken und zu fördern.

Die Mitglieder des Arbeitskreises in diesem achten Jahr seines Bestehens: Tina Dersch, Margrit Hohenberger, Maria Holzner, Susanne Kraus, Laura Premke, Ramona Ries sowie Christian Zauner und Gerhard Häußler (Leitung). Unterstützt werden sie in der Arbeit für die Projekttage von Susanne Amrehn, Rabea Hoffmann und Marietheres Rebele.

AK Unterrichtsqualität im Schuljahr 2016/2017: Klassen- und fachübergreifend arbeiten - Projektunterricht

Was eigentlich ist Unterricht? Ist es ausschließlich die Zeit, die wir, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, gemeinsam im Klassenzimmer verbringen und dabei fach- und sachbezogen arbeiten? Ist es die Unterrichtszeit, von der ersten bis zur letzten Stunde, inklusive der Pausen, der Raumwechsel, der Frei- oder Vertretungsstunden? Oder können wir den Begriff noch umfassender verwenden und mit ihm die gesamte Zeit bezeichnen, die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte miteinander in der Institution Schule verbringen? Werden Schülerinnen und Schüler nicht „unterrichtet“, sobald sie die Schule betreten? Sie sollen sich an Regeln halten, höflich miteinander umgehen, das Gelernte reflektieren, sich austauschen und vieles mehr.

In diesem Schuljahr haben wir unseren Schwerpunkt bewusst auf die Bereiche des Schullebens gelegt, die außerhalb des regulären Fachunterrichts angesiedelt sind. Unsere Planungen eines Konzepts für sinnvolle Vertretungsstunden konnte dabei leider nicht verwirklicht werden, da dessen Notwendigkeit nicht in allen Gremien vermittelbar war.

So nahmen wir uns einer vorrangig konzeptionellen und organisatorischen Aufgabe an. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der auch in diesem Jahr sehr engagierten SMV entwickelten wir ein Konzept zur Durchführung von zwei Projekttagen in der letzten Schulwoche. Das Prinzip: Alle Mitglieder der Schulfamilie, also Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können ein Projekt anbieten, das sie besonders interessiert oder in dessen Gebiet sie sich auskennen, weil es vielleicht ihr besonderes Hobby ist. Ob sie das Projekt dann selbst leiten oder einen externen Profi zu Rate ziehen, bleibt ihnen überlassen. Ebenso steht frei, ob die jeweilige Unternehmung auf dem Schulgelände oder irgendwo außerhalb stattfindet.

Während des ersten Projekttages am 26. Juli 2017 wurden die Projekte durchgeführt, am zweiten, dem 27. Juli 2017, konnte man dann die Ergebnisse der anderen begutachten und seine eigenen darstellen. Dabei entstand ein reger Austausch über das Gesehene und das Unternommene. In über 60 Projekten, die überwiegend von Schülern sämtlicher Jahrgangsstufen angeboten wurden und den unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt waren, konnten die Schüler sich beispielsweise sportlich verausgaben, künstlerisch tätig sein oder sich über das Tätigkeitsfeld der Feuerwehr informieren und dabei Mitschüler aus anderen Klassen oder Jahrgangsstufen näher kennenlernen. Die tolle Vorbereitung der unterschiedlichen Workshops durch die jugendlichen Kursleiter und das Interesse der Kursteilnehmer beeindruckten dabei so manchen Lehrer. Die positiven Rückmeldungen von Schülern und Kollegen bestätigten unseren Eindruck, dass die Projekttage für alle Beteiligten sehr gewinnbringend waren!

Anderen etwas beibringen, etwas zeigen und vermitteln, von anderen etwas annehmen, gemeinsam etwas Neues gestalten; wenn das nicht schülergerechter Unterricht in einer erstrebenswert offenen Form bei hoffentlich hoher Qualität ist!

Und so gesehen blieben wir auch dieses Jahr wieder „bei unseren Leisten“, der Unterrichtsqualität: Martin Brunner, Tina Dersch, Gerhard Häußler, Elisabeth Hilgenstock, Margrit Hohenberger, Maria Holzner, Susanne Kraus, Laura Premke, Ramona Ries und Christian Zauner.

Nähere Informationen folgen Ende November/Anfang Dezember. Diese werden auf der Homepage...

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