Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

   Sie sind hier: UnterrichtWahlunterrichtTheatergruppeDie Räuber 2014

Das Plakat

Die Beteiligten

Moderatorinnen:

Danielle Bücher (Q 11), Melanie Kauer (10 C)

Der Alte Moor:

Annika Lind (10 C)

Karl Moor, Sohn:

Atessa Hadawi (10 B) und Laura Wegner (Q11)

Franz Moor, Sohn:

Johanna Stoschek (10 C) und Lisa Scheipl (8 F)

Amalia:

Juliane Roder (10 A)

Hermann:

Juliane Reitmeier (10 F)

Pater und Butler:

Johannes Schwinghammer (8 C)

Die Gang:

Olivér Palotás (Q 11)

Katharina Heilmaier (9 F)

Juliane Reitmeier (10 F)

Lena Kriegmair (8 F)

Jessica Gerl (9 D)

Johannes Schwinghammer (8 C)

Leon Ringleb (8 B)

Spiegelberg:

Iris König (9 D)

Kosinsky:

Leon Ringleb (8 B)

Bühnen- und Kostümgestaltung:

Kathleen David (10 C)

Anncathrin Eckert (10 C)

Lisa Weber (10 C)

Nele Weber (8 D)

Leitung:

Frau Judith Klinger

Technik:

Magnus Lind (Q 11)

Benjamin Pabst (8 C)

Julian Ernst (8 E)

Dennis Völker (8 C)

Max Ottmann (7 A)

Leitung:

Herr Michael Nied

Maske:

Nicole Kwader (Q 11)

Monika Pointner (Q 11)

Colleen Elliot (9 D)

Alexandra Greiner

Regie / Gesamtleitung:

Gerhard Häußler

Zum Stück

Schillers 1782 uraufgeführtes Drama stieß auf ungeheures Echo und begründete mit den späteren Ruhm seines Autors.

Der zentrale Konflikt der Handlung besteht zwischen den beiden Brüdern Franz und Karl Moor. Franz, der sich von seinem Vater ungeliebt und zurückgesetzt fühlt, gelingt es durch eine List, Karl in den Glauben zu versetzen, enterbt und verabscheut zu sein. Karl, der bereits zu Beginn der Handlung mit seinem Freundeskreis an der Ungerechtigkeit verzeifelt, gerät mit seiner Bande immer mehr in den Sog der Gewalt und des Verbrechens, bis es kein Zurück mehr gibt.

Die Handlung spitzt sich zu, als die Räuber unter Führung ihres Hauptmanns Karl Moor in das Moorsche Schloss eindringen. Bruder Franz, der kaltblütige Nihilist hat sich bereits umgebracht. Amalia, die Geliebte Karls, wünscht sich den Tod, doch dieser will dem Treueschwur, den er seiner Bande geleistet hat, folgen und Amalia abweisen. Schließlich tötet er sie auf ihren Wunsch und stellt sich der Justiz.

In unserer Inszenierung geht es uns einmal darum, die zentralen Konflikte zwischen Karl und Franz, aber auch das Verhältnis zu ihrem Vater und zu Amalia herauszuarbeiten. Zum anderen interessiert uns das zunehmend zügellose Treiben von Karls Bande, seine Hybris und das oft schwankende Verhalten.

Einige der  großen Themen, die das Drama aufwirft, etwa der innere Kampf zwischen Verzweiflung und Trotz, Gesetz und Gesetzeslosigkeit, Vernunft und Gefühl, das Hadern mit der Realität, das unaufhaltsame Treiben der Protagonisten in den moralischen und existentiellen Abgrund und schließlich das unausweichliche tragische Scheitern der Fehlgeleiteten faszinierten uns bei der Arbeit ganz besonders.

Die Verlagerung der Handlung in unsere Epoche sowie die dazu gehörende Modernisierung der Sprache sollen die über die Jahrhunderte andauernde Gültigkeit der Themen unterstreichen und zeigen, wie viel Schillers Text mit unserem Leben heute noch zu tun hat.

Die Begeisterung für den Ursprungstext, die bei der intensiven Lektüre aufkam, hat uns dazu bewogen, Ausschnitte der berühmten Monologe Franz’ und Karls im Original zu sprechen.

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