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„Jugend trainiert für Olympia“ – Bezirksfinale Gerätturnen

Bereits zum dritten Mal ging eine Mädchenmannschaft des KAG beim Bezirksfinale Gerätturnen in der Wettkampfklasse IV an den Start.

Für unsere Schülerinnen Nadija, Leonie, Sabrina, Sonja und Leni begann der Wettkampftag in Utting gleich mit ihrer „Lieblingsübung", dem Stangenklettern. Angefeuert von den Mitstreiterinnen und der Ersatzstarterin Rennée erbrachte Sabrina wie schon im Training eine super Leistung und erkletterte die Hallendecke in unter 9 Sekunden. Die zweite Übung, den Standweitsprung, meisterte Nadija mit 6,20 m am besten.
Als nächstes stand mit Schwebebalken, Boden und Barren die Gerätebahn an, die den Mädchen - abgesehen vom Barren, an dem im Leistungsturnen nur die Jungen Übungen zeigen - am vertrautesten ist. Hier konnten Nadija und Sonja mit jeweils 5,5 von 6 möglichen Punkten am Boden auftrumpfen.
Vor dem abschließenden Staffellauf mussten die Mädchen noch ihr Geschick in der zweiten Gerätebahn beim Synchronturnen unter Beweis stellen. Die Übungen Schattenrollen, Schattenhockwenden und das Partnerturnen hatten die Mädchen in den seit Mitte Dezember stattfindenden Trainingseinheiten unter Anleitung der Sportlehrerin Tina Dersch am intensivsten geübt. Besonderen Eifer im Vorfeld des Wettkampfes hat Leonie an den Tag gelegt, die die Hockwenden sogar zusätzlich im heimischen Turnverein trainiert hatte. In Utting konnten die Mädchen in dieser Gerätebahn vor allem beim Partnerturnen überzeugen: Nahezu perfekt synchron turnten Leni und Sabrina sowie Sonja und Nadija ihre Übungsverbindung am Boden.

Die Teilnahme der letzten beiden Jahre hat gezeigt, dass eine Platzierung im vorderen Teilnehmerfeld in Anbetracht des Niveaus nur schwer zu erreichen ist. Das Lise-Meitner-Gymnasium aus Unterhaching als mehrfacher Medaillengewinner beim Bundesfinale, das auch heuer wieder mit einigen Kaderathleten aus dem Leistungszentrum aufwarten konnte, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich souverän den Titel.

Dass unsere Mädchen schlussendlich nur den undankbaren siebten und damit letzten Platz belegt haben, ist zwar schade, wurde aber von den Schülerinnen sportlich aufgenommen und kurz analysiert: Ohne einige unnötige Patzer wäre eine bessere Platzierung erreichbar gewesen.

Auch ohne eine Medaille um den Hals sind die Mädchen am späten Nachmittag zufrieden und des Turnens gar nicht müde (Kurzum wurde eine kleine Mauer am Parkplatz zum Schwebebalken umfunktioniert.) wieder in Erding angekommen.

Tina Dersch

Mit einem in jeder Hinsicht faszinierenden Programm bestritt das KAG die letzten heißen...

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