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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Tür auf, Kameras, Lichtblitze, Reporter. Frank-Walter Steinmeier ist aus Slowenien zurückgekehrt. Wir wurden aber auch mit Kameras empfangen. Und sogar mit Tischkickern. Am Berliner Hauptbahnhof sind am Dienstag, den 7. Mai, unzählige Teilnehmer des Bundesfinales von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ angekommen. Darunter waren auch wir. Nach der Anmeldung sind wir zu allererst in unser Hotel, das direkt gegenüber vom Ostbahnhof liegt, gefahren. Nachmittags haben wir uns noch das Brandenburger Tor, die Straße unter den Linden und ein paar weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut. Um am folgenden ersten Spieltag fit und ausgeschlafen zu sein, sind wir natürlich um 22 Uhr ohne Umwege schlafen gegangen.

Der erste Anblick der Neunfachhalle, in der unsere Spiele ausgetragen wurden, war einfach unglaublich. Ein ganzes Stück westlich außerhalb des Stadtzentrums gelegen, aber mit der S-Bahn gut erreichbar, ist diese riesige Halle mit 64 Tischtennistischen bestens für dieses sehr gut organisierte Bundesfinale geeignet. Unser Auftaktgegner war die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt am Main. Wir haben gegen die späteren Vierten zwar unser Bestes gegeben, aber diese Eliteschule des Sports war einfach zu stark für uns. Wenigstens konnte Zephi einen Ehrenpunkt für uns retten. Das darauffolgende Spiel gegen das Helmholtz-Gymnasium Essen war dafür umso spannender. Nach hartem Kampf konnten sich Chris und Jason gegen das Einser-Doppel der Nordrhein-Westfalen in fünf Sätzen durchsetzen und somit das 2:0 sichern, nachdem Freddi und Moritz ihr Doppel schon in drei Sätzen souverän zu unseren Gunsten entschieden hatten. Anschließend konnten Zephi, Chris und Moritz jeweils einen äußerst wichtigen Punkt sichern. Somit hatten wir die Partie schon gewonnen und die bittere Fünfsatz-Niederlage von Zephi und Tim im letzten Doppel war nicht mehr spielentscheidend. Mit einem eindeutigen 9:0-Erfolg gegen die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gesamtschule Wismar haben wir das letzte Gruppenspiel beendet und uns damit als Gruppenzweiter einen Platz unter den ersten Acht gesichert, womit wir unser selbstgesetztes Ziel erreicht hatten. Damit war der erste Spieltag sehr erfolgreich abgeschlossen.

Am Abend haben wir die Chance, das vierte Volleyball Playoff-Spiel der Finalserie in der Volleyball-Bundesliga kostenlos anzuschauen, wahrgenommen. Die Kulisse in der Max-Schmeling-Halle war gigantisch. Nach dem dritten Satz brummten uns allerdings vom ohrenbetäubenden Lärm die Schädel, weshalb wir uns vorzeitig auf den Heimweg gemacht haben.

Das Viertelfinalspiel am nächsten Turniertag gegen das Team aus Niedersachsen ging mit einem 0:5 (in der Finalrunde endet ein Mannschaftskampf, sobald der Sieger feststeht, d. h. sobald eine Mannschaft fünf Punkte hat) deutlich an die später zweitplatzierte Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen. Somit spielten wir nun um die Plätze 5 bis 8. Die vorhandene Chance auf Platz 5 verpatzten wir leider gegen das Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach. In diesem engen Spiel unterlagen wir den Rheinland-Pfälzern nach 3:1 Führung noch mit 4:5. Im abschließenden Spiel um den siebten Platz spielten wir dafür umso besser. Nach eindeutigen Erfolgen in beiden Anfangsdoppeln konnten Zephi und Tim die Führung leider nicht weiter ausbauen und mussten sich jeweils mit zwei zu drei geschlagen geben. Dafür gewannen Freddi, Chris und Jason umso souveräner jeweils ohne Satzverlust, weshalb Moritz´ ebenso souveräner Sieg nicht mehr zählte. Nach anschließender Siegerehrung haben wir uns mit unserem zufriedenstellenden siebten Platz zurück zum Hotel begeben.

Freitags konnten wir ausschlafen, bevor wir eine geführte dreistündige Fahrradtour durch Berlin unternommen haben. Weil alle sehr erschöpft waren, haben wir uns noch ein wenig im Hotel ausgeruht, bevor es dann am Abend erneut in die Max-Schmeling-Halle zur Abschlussfeier ging. Nach der moderierten Siegerehrung gab es noch eine Disko. Den letzten Abend haben wir dann noch „ein wenig“ im Hotel ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen war unser Berlinaufenthalt auch schon beendet und es ging, um einige Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen reicher, mit dem ICE wieder zurück nach München.

Abschließend ist zu sagen, dass größtenteils alle Spiele sehr fair verlaufen sind und es kaum Unannehmlichkeiten gegeben hat. Nicht verstanden haben wir jedoch, wieso bayerische und sächsische Bundessieger bei der Siegerehrung mit vermeintlich traditioneller, sehr klischeehafter Musik empfangen wurden, als ob in Bayern alle mit Seppelhut und Lederhose rumlaufen und es in Sachsen nur Trabbis gibt.

Abschließend möchten wir uns alle herzlich bei Herrn Brunner für seine Leitung und Unterstützung bedanken, ohne die wir es nicht zum größten Schulsportereignis der Welt geschafft hätten.

Jason Poppel

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