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Drohnen in Belfast

Vom 5. bis 11. November fand in Großbritannien das erste gemeinsame Projekttreffen des ERASMUS Plus-Projektes „Problem solving in MINT-Fächern“ statt, an dem sich Schulen aus Iasi (Rumänien) und Belfast in Nordirland zusammen mit dem KAG beteiligen. Sieben Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrkräfte aus Erding waren insgesamt sieben Tage lang Gäste der „St.Dominic’s Grammar School for Girls“, einem katholischen Mädchengymnasium mitten in der Hauptstadt der Provinz Ulster.

Das Arbeitsprogramm widmete sich zum einen dem Thema „Einsatz, Programmierung und Steuerung“ von Drohnen und zum anderen der Frage, wie kann man Schüler rechtzeitig gezielt hinsichtlich zukunftsorientierter Ausbildungsrichtungen und Studienzweige orientieren und beraten.
In Workshops und Hands-on-Experimenten wurde demonstriert, dass Drohnen z.B. für den Transport leichter Güter erprobt und für die filmische und photographische Erfassung von Luftaufnahmen, beispielsweise in der Landwirtschaft, verwendet werden können. Das ERASMUS Plus-Projekt der drei europäischen Schulen wird von der EU über drei Schuljahre finanziert und soll zeigen, wie wissenschaftliche Forschung im Umweltbereich mittels Drohnen unterstützt werden kann.

In Nordirland wird dies beispielsweise an der Ostküste versucht, wo Naturphänomene wie die prismenartigen Basaltsäulen des Giant’s Causeway durch die ökologische Aufklärung der Besucher vor der Zerstörung durch den Massentourismus bewahrt werden. Der „National Trust“ arbeitet mit  Umweltschützern, Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen, privaten und öffentlichen  Grundbesitzern zusammen, um nachhaltigen Umweltschutz zu ermöglichen.

Die „St. Dominic’s“-Schule in Belfast war Gastgeber für die erste europäische Forschungswoche mit den Themen technologischer Fortschritt, Bewältigung von Umweltproblemen und Zukunftsforschung. Im kommenden Februar 2018 wird das KAG zur zweiten Arbeitswoche einladen, in der es um Umweltschutz und Drohneneinsatz in Bayern geht.

In der Zwischenzeit müssen die Schülerinnen und Schüler aller drei Schulen gemeinsam Lösungswege entwickeln, um sich auf die Herausforderungen der modernen Zukunftstechnologien einzustellen. Hier kommen die verschiedenen Automaten, wie Roboter und Drohnen ins Spiel, die das Leben zukünftig nachhaltiger beeinflussen werden, als wir es uns derzeit vorstellen können. Darauf machte in Belfast ein Workshop aufmerksam, der von pwc (Price Waterhouse Cooper) präsentiert wurde.

Das Projekt „Problem solving“ soll im Herbst 2018 mit einer weiteren Arbeitswoche in Iasi in Rumänien fortgesetzt werden. Bis dahin hoffen alle Beteiligten auf erste Erkenntnisse und Fortschritte im Umgang mit Umweltschäden, nicht nur in Deutschland, sondern in Rumänien ebenso wie in Großbritannien.

Hans-Joachim Fuhrig

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