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Die zwölf Geschworenen

von Reginald Rose

Eine Inszenierung des Wahlpflichtfachs

Theater und Film 2016/2018

Mitwirkende:

Obmann oder -frau (Nr. 1):      Sophia Jebavy, Q12

Nummer 2:                               Raoul Pietschmann, Q12

Nummer 3:                               Iris König, Q13 (Abi 2017)

Nummer 4:                               Lotte Ciomperlik, Q12

Nummer 5:                               Jessica Gerl, Q13 (Abi 2017)

Nummer 6:                               Michelle Gumpold, Q12

Nummer 7:                               Anna Lambacher, Q12

Nummer 8:                               Johannes Schwinghammer, Q12

Nummer 9:                               Lisa Scheipl, Q12

Nummer 10:                             Elena Lang, Q12

Nummer 11:                             Leon Ringleb, Q12

Nummer 12                              Lena Kriegmair, Q12

Technische Leitung:               Julian Ernst, Q12

Technikgruppe:                      Julian Ernst, Q12; Sara Balzarek, Q11;

                                               Timon Ebner, 9c; Magnus Herz, 9c;

                                               Leitung: Herr StR Alexander Weppner

Regieassistenz, Kostüme, 

Stimmtraining, Plakat uvm:   Johanna Stoschek, Q14 (Abi 2016)

Regie und Gesamtleitung:      Gerhard Häußler

Zur Vorlage

Reginald Rose (1920 – 2002) schrieb 1954 das Drehbuch zum Fernsehspiel Die zwölf Geschworenen. Drei Jahre später drehte Sidney Lumet den weltberühmten und noch heute populären Spielfilm gleichen Namens. Bis heute folgten zahlreiche weitere Filme und Theateraufführungen, stets auf der Grundlage der ersten Fassung.

Unsere Inszenierung basiert auf einer von Horst Budjuhn für die deutschsprachige Bühne dramatisierten Fassung.

Der grandiose Erfolg des Films und seiner Nachfolger auf Leinwand oder Bühne erklärt sich unter anderem durch die immense Spannung der Kriminalhandlung selbst, die differenzierte Figurenzeichnung und vor allem auch durch die exemplarische Vorführung eines grundlegenden Demokratieverständnisses, das nicht zuletzt das Recht zu zweifeln umfasst.

Der Schauplatz der Handlung ist ein Verhandlungsraum an einem sommerlichen Nachmittag in einem New Yorker Gerichtsgebäude der 50er Jahre. Zwölf zufällig Ausgewählte sind in einem Raum versammelt, um einen 19 Jahre alten jungen Mann aus Puerto Rico, der angeklagt ist, seinen Vater erstochen zu haben, für schuldig oder nicht schuldig zu erklären. Sie sind angehalten, eine einstimmige Entscheidung zu treffen.

Zur Inszenierung

Für unsere Inszenierung wurde der Text gekürzt und an etlichen Stellen angepasst. Ein konsequentes Umschreiben oder Modernisieren fand nicht statt.

Lediglich durch einige Elemente der Gegenwart wie etwa die Twitter-Accounts wird der Text in seiner Gültigkeit bis in unsere Realität hineingezogen.

In der Vorlage sind die zwölf Geschworenen allesamt Männer.

Um zu vermeiden, dass die neun Schauspielerinnen unserer Gruppe, auf Mann getrimmt, reine Hosenrollen übernehmen müssen, haben wir das Geschlecht der Figuren teilweise geändert.

So finden sich in unserer Fassung einige echte Frauen in der Geschworenenversammlung. Ihre Rollen wurden behutsam angepasst.

Die drei männlichen Schauspieler konnten selbstverständlich reine Männerrollen übernehmen.

Die Rollen der Nummern 3, 5, 10 und in gewissem Maße auch der Nummer 1 sind für die Dramatik und die Stimmigkeit der Charaktere zwingend keine reinen Frauenfiguren. Bei uns werden sie aber von Frauen dargestellt, ohne dass wir diese zu „Männern“ machen. Es gibt keine angeklebten Bärte, keine gespielten Männerstimmen, die weiblichen Merkmale werden nicht kaschiert und doch bleiben ihre Texte und ihr Handeln in hohem Maße „männlich“. Durch diese Ambivalenz der Figurenzeichnung entsteht ein ganz besonderer Reiz, die Unterscheidung Mann oder Frau wird unwichtig, verschwimmt, und gerade dadurch werden mit diesen Figuren weitere Bedeutungsebenen des Textes freigelegt.

Unser besonderer Dank gilt:

Frau Bärbel Gruber vom Gewandhaus Gruber, Erding, für die großzügige Bereitstellung der Kostüme.

Den Firmen BGP Veranstaltungstechnik GbR und Kurt Feller sowie Leon Kozica und Magnus Lind für die Unterstützung und ihr Entgegenkommen.

Den Herren Sebastian Held und Bernd Imo für die tatkräftige und ideenreiche Hilfe und Unterstützung.

Den Damen des Sekretariats für vielfältige Mitarbeit.

Der Fachschaft Kunst für die Hilfe bei Plakat und Flyer.

Dem P-Seminar „Französische Küche“ für das Premieren-Buffet.

Schülerinnen und Schülern der Q12 für das Buffet an den anderen Tagen.

Dem Reinigungspersonal, insbesondere Herrn Franzl, für die Rücksichtnahme während der Proben.

Nicht zuletzt auch den Eltern für viel Geduld und ewige Fahrdienste!

Die 12 Geschworenen stellen sich vor

 

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