Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

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Tage der Schulverpflegung

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern ruft einen Tag der Schulverpflegung aus, das KAG antwortet „Wir werden SchmExperten“. Am Morgen vermutet eine 5.-Klässlerin ganz richtig: „Das hat etwas mit schmecken zu tun und wir sind danach Experten.“ 130 Schülerinnen und Schüler waren am Freitag, den 21. Oktober 2016 aktiv. Mit Unterstützung von ihren Lehrern, allen voran die Verpflegungsbeauftragte Sonja Wunderlich, und vom Elternbeirat.

Unsere Schule engagiert sich schon lange für eine gute Verpflegung. Im Schuljahr 2012/13 ergatterte es einen Platz im Mittagsverpflegungs-Coaching der Vernetzungsstelle. Seither ist es auf allen ihren Veranstaltungen vertreten und organisiert jedes Jahr einen Tag der Schulverpflegung. Heuer begleitet Kristin Mayr, die Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Oberbayern Ost, den Aktionstag. „Die Schule ist am Thema Verpflegung drangeblieben und hat ein langfristiges Konzept. Das ist nicht selbstverständlich“, lobt Mayr. Dass sich das KAG intensiv darum bemüht, die Schüler für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren, begründet Frau Wunderlich folgendermaßen: „Kinder und Jugendliche treffen teilweise eine problematische Auswahl bei Lebensmitteln. Beispielsweise konsumieren sie zu wenig Obst und Gemüse, aber zu viele fettreiche tierische Lebensmittel und Süßwaren. Ernährungsbildung ist also eine wichtige pädagogische Aufgabe.“

Unterstützung erhält die Schule dabei am Tag der Schulverpflegung durch ihren Schulverpflegungs-Coach Brigitte Hepting, die gemeinsam mit den Kindern die aid-Ernährungspyramide befüllt. In die breiten grünen Fächer am Boden der Pyramide kommen Getränke, Obst und Gemüse sowie Getreide und Kartoffeln. Ins mittlere gelbe Fach reihen sie Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Wurst und Eier ein. Fette, Öle und Süßigkeiten stellen sie ganz oben in den roten Bereich. „Wie bei einer Ampel“, fällt einem 5.-Klässler gleich auf.

Anschließend führt Frau Hepting die Portionsgrößen vor Augen. Eine Obst-Portion passt in die gewölbte Hand, bei geschnittenem Obst darf man beide Hände nebeneinander legen. Eine Brot-Portion ist so groß wie die Handfläche. „Eure Hand wächst mit. Ihr braucht kein Wiegen oder Messen“, erklärt Hepting. Zum Schluss die Verknüpfung: Wie viele Portionen dürfen es pro Tag von welcher Lebensmittelgruppe sein? Ein lautes „Oh“ geht durch die Reihen als Frau Hepting erklärt, dass es nur eine Hand voll Süßigkeiten gibt.

Für den Sinnestest und die Gestaltung von Brotgesichtern übernehmen die Schüler Rollen. Es gibt einen Sicherheitsbeauftragten, einen Materialwächter und einen Austeildienst. Auch die Überprüfung, ob sich alle die Hände gewaschen haben und startklar sind und ob am Schluss der Arbeitsplatz wieder sauber ist, übernehmen die Schüler selbst. Wird es beim Schnippseln und kreativen Gestalten einmal lauter, erklingt am Tisch ein „Pst“ des Lärmschutzbeauftragten.

Zum Schluss dürfen die Schüler endlich in ihre Brotgesichter beißen. Eines erhält auch unser Schulleiter Hans-Joachim Fuhrig als Dank, dass ihm die Verpflegung an unserer Schule so wichtig ist.

Kristin Mayr (Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Oberbayern Ost), StRin Sonja Wunderlich

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