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Carpe diem!

Welche Sportarten betrieben die alten Römer? Welche Spiele waren damals beliebt? Wie stellt man eine funktionierende Öllampe her? Wie schrieb man im antiken Rom? Wie wurden eigentlich Mosaike angefertigt? Was kam vor 2000 Jahren auf den Tisch?

Diese und noch viel mehr Themen durften die Sechstklässler des Korbinian-Aigner-Gymnasiums mit allen Sinnen erfahren. Am 20.02.2018 fand der alljährliche Dies Latinus für die 6. Jahrgangsstufe statt, ein Projekttag, an dem sich die Schülerinnen und Schüler mit Geschicklichkeit und Kreativität der Lebenswelt der Antike annähern können.

In sechs verschiedenen Workshops konnten die jungen Lateiner den oben gestellten Fragen auf den Grund gehen. In Rahmen eines Projektes durften Schüler ihr Glück bzw. Können beim Orca- oder Deltaspiel unter Beweis stellen, indem sie Walnüsse gezielt in ein Gefäß oder wie beim Dart auf eine Art Zielscheibe warfen. Andere übten sich in der Unzialschrift mit Tusche und Feder. In der Turnhalle schwitzten die Athleten beim Standweitsprung, Ringen oder Wagenrennen, während in den Kunsträumen echte Handarbeit gefordert war. Mit viel Liebe zum Detail wurden römische Mosaike und originalgetreue Öllämpchen angefertigt und liebevoll verziert.

Ein verführerischer Duft lockte Sportler und Künstler in die Schulküche. Dort hatte sich eine Gruppe an Nachwuchsköchen von den Rezepten des ehemaligen P-Seminars „Kochen wie die Römer“ inspirieren lassen. Unter Anleitung von Frau Brunner waren daher leckere Gerichte entstanden: neben Opferbrot mit Honig, auch Pflaumen im Speckmantel, Knoblauchpaste, Hähnchensalat mit Pinienkernen und Gurke. Beim gemeinsamen Essen wurden von den eifrigen Köchen auch die Besonderheiten bei der Zubereitung genauer erklärt. Angesichts des Erfolges der Verkostung von libum, panis militaris und moretum wäre es nicht verwunderlich, wenn sich diese Speisen bald auf dem Wunschzettel für Mittagsgerichte in der Schulkantine wiederfänden.

Passend zu diesen dekadenten römischen Köstlichkeiten schloss sich an den Dies Latinus für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie Kollegen der Lateinfachschaften von AFG und KAG eine weitere Veranstaltung mit passendem Titel an. Herr Dr. Michael Lobe hatte für einen Vortrag zum Thema Luxus im antiken Rom gewonnen werden können.

Es lässt sich also feststellen: Sowohl die Teilnehmer als auch die Organisatoren der Workshops haben den Tag genossen und hatten großen Spaß dabei, an diesem Höhepunkt des Lateinjahres in die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes einzutauchen. Latein, eine tote Sprache? Nie und nimmer!

Vivat, crescat, floreat – und das hoffentlich noch lange, selbst im Zeitalter der Digitalisierung.

Sandra Lehner für die Fachschaft Latein

 

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