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Schulfach Transalp: Bergauf Bergab

Welcher Schüler träumt nicht davon, dem unterricht zu
entfliehen? Während der Schulzeit über alle Bergezu tür-men – am besten gleich gen Süden? Zwölf Schüler
haben es getan –mit dem Bike und der hilfe ihrer lehrer.

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Transalp – Die Alpeneroberung

Am 06.07.2012 war es soweit: Der Startschuss für uns, das Projekt-Seminar Sport des fiel. Bepackt mit Rucksäcken trafen wir uns bereits in der Früh an der Schule und starteten unsere Tour. Obwohl leider nicht wie geplant alle teilnehmen konnten, da zwei unserer Gruppe im Vorfeld aus gesundheitlichen Gründen ausfielen, war die Stimmung bei der Abfahrt bereits gut. Mit dem Bus ging es bis nach Mittenwald. Ab hier hieß es dann ab auf die Räder und die erste Etappe bis Ehrwald erfolgreich meistern. Kaum einer von uns konnte am ersten Tag wirklich begreifen, dass die Alpenüberquerung, für die wir bereits seit Anfang des Jahres planten und trainierten, tatsächlich schon begonnen hatte.
Der Schwierigkeitsgrad unserer Etappen steigerte sich ebenso wie die Wetterlage. Das durchwachsene deutsche Wetter ließen wir schnell hinter uns und konnten uns spätestens, als wir den Reschenpass überquert hatten, an sonnigen italienischen Temperaturen erfreuen.
Schon bald vertiefte sich in uns der tägliche Ablauf: Aufstehen, Radlerhose anziehen, Frühstücken und losfahren. Mit jedem Tag lernten wir mehr über das Radfahren dazu und meisterten so auch die Königsetappe mit knapp 2000 hm und die etwas anspruchsvolleren letzten zwei Etappen gemeinsam. Durch die Zeit, die wir miteinander am Berg verbrachten, wuchs auch unser Team enger zusammen, deshalb gehörten natürlich Rituale, wie Yoga morgens nach dem Aufstehen oder die gegenseitige Massage am Abend, genauso dazu wie jeden Tag Rad zu fahren.
Zu feiern hatten wir nicht nur am Ende unserer Tour, sondern auch schon währenddessen. Ein Geburtstagskind war nämlich dabei in unserer Gruppe. Natürlich durfte deshalb der Kuchen für alle, der Luftballon am Rad des nun Volljährigen und die 18 Müsliriegel als Geschenk nicht fehlen.
Nach einigen Tagen auf dem Rad, kam es dann auch schon mal zu Unmut bei dem ein oder anderem, wenn es wieder galt stundenlang den Berg hinaufzufahren. Doch wir konnten jegliche Tiefs gemeinsam als Team überwinden und eigentlich reichte es immer aus einmal richtig zu Fluchen, um dann wieder mit guter Laune weiter zu fahren. Wenn gar nichts mehr half, war der letzte Ausweg das Powergel oder sich von den Jungs ein wenig anschieben zu lassen. Doch aufgrund unseres ausgiebigen Trainings im Vorfeld kam es kaum zu solchen Situationen.
Von Glück konnten wir alle sagen, dass unsere Lehrer Navigationsgeräte bei sich hatten, denn sobald wir Schüler versuchten anhand von Wegbeschreibungen, die sogenannten Roadbooks, den Weg zu finden, konnte es schon mal zu ein paar unfreiwilligen Höhenmeter zusätzlich kommen. Mancher von uns navigierte sogar frei nach dem Motto: „Ich habe keine Ahnung wo’s lang geht, aber ich weiß wo wir morgen hin müssen.“ Doch auch den Lehrern gelang es nicht immer die richtige Abzweigung zu finden. Aber im Notfall muss man eben manchmal samt Rad über einen Zaun springen, um auf die richtige Straße zu gelangen.
Obwohl wir auf unserer Tour an vielen tollen Orten vorbeikamen und zahlreiche Aussichten genießen konnten, kam das absolute Highlight ganz zum Schluss: der Gardasee. Nach sieben Tagesetappen und vielen wunderschönen Momenten, die hinter uns lagen, flossen dann am Ziel auch bei dem ein oder anderen einige Freudentränen. Doch es überwog natürlich auch am Schluss der Spaß und die Freude darüber, dass jeder einzelne bis zum Ende durchgehalten hat. Deshalb durfte das Bad im See in voller Montur und die wohlverdiente Feier am Abschlussabend nicht fehlen.
Am letzten Tag ging es wieder zurück nach Erding und jeder von uns hatte Zeit bei der sechsstündigen Busfahrt dieses tolle Erlebnis Revue passieren zu lassen.
Ein Erlebnis, auf das wir immer stolz zurückblicken können.

Inzell – Dein Schweiß ist mein Schweiß

Letztes Wochenende waren wir zwei Tage in Inzell, um für unsere Transalp in drei Wochen zu trainieren. Mit jeweils über 1100 Höhenmetern pro Tag und ein paar Stürzen haben wir die Touren gut überstanden.

Mit Crash-Caro, Platten-Michi und Frontal-Vroni war der Spaß vorprogrammiert. Und dank unserem Technik-Tobi kennt sich nun jeder ein bisschen besser mit der Technik aus!

Die vierstündige Heimreise per Bahn mit ein paar Verspätungen und Zugwechseln haben alle durch die riesigen Lunchpakete auch noch überlebt.

Als nächstes steht nun die eigentliche Alpenüberquerung an, auf die wir uns schon sehr freuen und fleißig weitertrainieren!

Was bisher geschah?

Liebe Leser,

da wir unserem Ziel einen Schritt näher gekommen sind, möchten wir sie über unseren Fortschritt informieren. Scott hat uns die gesponserten Räder, Helme, Schuhe, sowie die Trickos geliefert, welche bei der Übergabe mit viel Freude aufgenommen wurden. Auch im Training machen wir Fortschritte und sind dabei, etliche km hinter uns zu bringen. Ein gemeinsamer Ausflug nach Hofsingelding stärkte bei schönen Wetter zusätzlich unser Gruppengefühl.

Am Freitag, den 11. Mai haben wir eine Radtour nach Garching unternommen um die Niederlassung von Scott dort zu besuchen. Man hat sich gegenseitig kennengelernt und es wurden erste Photos gemacht. Anschließend wurde ein kleines Fotoshooting im Bike Trail in Hofsingelding mit der Bikesport veranstaltet.

In diesem Sinne Freuen wir uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit Scott und der Bikesport.

SCOTT- Mountainbikes für das P- Seminar „Transalp"

In diesem Schuljahr wird eine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern im Rahmen des P- Seminars „Transalp“ zum ersten Mal mit dem Mountainbike über die Alpen fahren!

Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren.

Ein erstes Highlight gab es bereits in den Osterferien: Die Firma Scott konnte als Sponsor gewonnen werden und stellt allen Schülerinnen und Schülern bis zu der im Juli stattfindenden Transalp neue Bikes zur Verfügung! Bereits in den Ferien wurden die Räder an die Schule geliefert, so dass dem Training nichts mehr im Wege steht.

Im Mai werden wir die Firma Scott in Garching besuchen. Ein herzliches Dankeschön möchten wir aber bereits an dieser Stelle aussprechen!

Monika Friedrich und Florian von den Stemmen

Alpenüberquerung im P-Seminar Sport

Wir, 14 Schüler und Schülerinnen des Korbinian-Aigner-Gymnasiums, haben uns dieses Jahr das Ziel gesetzt, die Alpen mit einem Mountainbike zu überqueren. Im Rahmen des P-Seminars Sport planen wir das Training, die Route und suchen nebenher noch Sponsoren, um die Lebenshilfe Erding zu unterstützen. Dabei soll pro Höhenmeter ein gewisser Beitrag gespendet werden.

Der Fahrradhersteller Scott stellt uns Räder und das nötige Material zur Verfügung. Außerdem wird die Fahrradzeitschrift BikeSport uns während der Überquerung filmen und eine achtseitige Dokumentation veröffentlichen.

Im Moment sind wir in der Trainingsphase und machen Erding und Umland mit unseren Rädern unsicher. Im Juni fahren wir nach Innzell, um uns schon einmal für die Berge fit zu machen und unseren Gruppenzusammenhalt zu festigen.

Im Juli steht dann die große Tour an. Dabei halten wir uns an die Via Claudia. Allerdings stehen die genaue Route und der Zeitpunkt noch nicht fest, für Anregungen und Spenden sind wir immer offen. Wir halten Sie mit immer neuen Aktualisierungen auf dem Laufenden!

Liebe Grüße

Ihr P-Seminar Sport 

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