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Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches und musisches Gymnasium |
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„Stadtrat für einen Tag“ – Schüler des Korbinian-Aigner-Gymnasiums übernehmen das Rathaus in Erding41 Schülerinnen und Schüler des Korbinian-Aigner-Gymnasiums nahmen am 1. Dezember 2010 am politischen Planspiel „Stadtrat für einen Tag“ teil, das von Abschlussschülern des Gymnasiums unter Leitung von Sozialkundelehrer Manuel Hock selbst entwickelt worden war. Die Jugendlichen aus den 10. Klassen durften für einen Tag den Stadtrat stellen, schlüpften in die Rollen der Volksvertreter und agierten mit fiktiven Biographien im Plenum, in Fraktionssitzungen und in Ausschüssen. Nach der Begrüßung durch den Erdinger Bürgermeister, Max Gotz, unternahmen die Schüler erste Schritte auf dem politischen Parkett und erarbeiteten Konzepte für die Gestaltung des Naherholungsgebiets Nord. Der daraus entstandene Antrag der SPD-Fraktion sah u. a. vor, die Liegeflächen am „Kronthaler Weiher“ auszubauen, das sportliche Freizeitangebot auszuweiten und das vorhandene Kiesabbaugebäude zu erwerben und für Sanitäranlagen, Mietgegenstände wie Liegen und Sonnenschirme sowie für einen gastronomischen Betrieb zu nutzen. Zudem sollte der südöstliche Bereich weiterhin schwerpunktmäßig für Jugendliche, das freiwerdende Areal jedoch stärker für Familien und Erwachsene gestaltet werden. Der „Bürgermeister“ überwies diesen Antrag an vorberatende Ausschüsse, die eifrig diskutierten, konkretisierten und modifizierten, sodass nach dem Verlesen der Beschlussempfehlungen in der zweiten Stadtratssitzung eine feurige Diskussion um die Rentabilität und den kulturellen Wert einer Seebühne im Weiher, um die Notwendigkeit des Ausbaus der Zufahrtsstraßen bzw. einer öffentliche Verkehrsanbindung sowie um das Schließen eines Fahrrad- und Fußgängerrundwegs um das beliebte Badegewässer entstand. Nach der vom „Bürgermeister“ behände moderierten Diskussion und Schlussabstimmung übergab dieser das Wort an den CSU-Stadtrat Jokob Mittermeier, der die gespielte Ratssitzung gespannt verfolgt hatte. Mittermeier lobte, dass viele Aspekte angesprochen worden seinen, die auch der Stadtrat diskutiert habe und noch diskutiere und ließ verlauten, dass er sich bei so interessierten Jugendlichen keine Sorgen um die Zukunft der Demokratie in Erding mache. Er brachte die Schüler auf den aktuellen Planungsstand und beantwortete über 30 Minuten die Fragen der Jugendlichen zu Chancen und Problemen der Arbeit eines Stadtrats. Bei der abschließenden Evaluation zeigten sich die Schüler einhellig begeistert von den gewonnenen Einblicken in die Kommunalpolitik und von der Methode Planspiel. Durch seinen Erlebnischarakter und den handlungsorientierten Ansatz wird dieser Tag erlebter Politik wohl noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Manuel Hock |
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19. Mai 2012, 16:10
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