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Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches und musisches Gymnasium |
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Fachschaft Sozialkunde: Besuch des BundestagsabgeordnetenGespräch der zehnten Klassen mit Dr. Max Lehmer. MdB
Am 04. Mai 2006 bestand für die drei zehnten Klassen unserer Schule die Möglichkeit, im Rahmen des Sozialkundeunterrichts den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Erding-Ebersberg, Dr. Max Lehmer, zu treffen und ihm Fragen zur Politik und seinem Beruf zu stellen und sich über dessen Werdegang zu informieren. So bildete sich der Sohn eines Landwirtes auf dem zweiten Bildungsweg über das Abendgymnasium fort, studierte Agrarwissenschaften, war bei einem großen Unternehmen und ehemals in der Kommunalpolitik tätig, bevor er bei der vergangenen Bundestagswahl als Spitzenkandidat der CSU unseres Wahlkreises in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. In dem knapp eineinhalbstündigen Gespräch ging Herr Lehmer stets direkt und ausführlich auf Schülerfragen ein und zeigte dabei auch seine guten Kenntnisse über die sogenannte ?Grüne Gentechnik?, welche auch eines seiner Hauptthemen im Rahmen seiner politischen Tätigkeit in Berlin ist. Ferner wurde noch über die Integrationsproblematik, erneuerbare Energien, den Transrapid, den Ringschluss der S-Bahn, das Arbeitsklima innerhalb der Großen Koalition, den Bundeswehreinsatz in der Demokratischen Republik Kongo und die Angst vor einem Irankrieg rege diskutiert und nachgefragt. Außerdem ging der Bundestagsabgeordnete auch auf die Politikverdrossenheit vieler Jugendlicher von heute ein und bemühte sich, zu verdeutlichen, dass die Politik, die derzeit in Berlin gemacht wird, nicht vordergründig für die Erwachsenen und Alten ist, sondern uns Schüler, als Generation von morgen, die möglichst ohne große Altlasten (Staatsverschuldung, soziale Missstände) Karriere machen soll, betrifft und deshalb unser Interesse und unser politisches Engagement für ein Gelingen unentbehrlich sind. Die Abwendung der Jugend von der Politik und deren schlechten Ruf in der Gesellschaft sieht der Politiker in erster Linie in der fehlenden Information und den Kommunikationsproblemen zwischen Jugendlichen und der politischen Kaste begründet und diesen Zustand gilt es seiner Meinung nach zu verbessern, indem beide Seiten häufiger miteinander ins Gespräch kommen. Dieses Ziel hat Herr Lehmer zumindest beim Großteil der Anwesenden durch seinen Besuch erreicht, da die Mehrheit der Schüler es auch befürwortet, dass es eine derartige Begegnung mit einem Politiker durchaus noch häufiger und auch für den kommenden Jahrgang geben sollte. Abschließend noch einen herzlichen Dank an Herrn Lehmer für eine derart eindrucksvolle Möglichkeit der politischen Weiterbildung. Daniela Schmidt, Bernhard Marczynski, 10a |
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19. Mai 2012, 16:10
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