Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

   Sie sind hier: FächerLateinL-Wettbewerb Alte Sprachen

Certamen Bavaricum linguarum veterum

Stets sind wir am Korbinian-Aigner-Gymnasium bemüht, auch unser altsprachliches Profil zu fördern. Ein wesentlicher, beinahe schon zur Tradition gewordener Bestandteil davon ist der alljährlich stattfindende Landeswettbewerb Alte Sprachen. Nach einer motivierenden Einführung unseres Schulleiters, Herrn Fuhrig, schwitzten also auch heuer die Lateiner der Q11 volle drei Stunden lang, während draußen der eisige Winter ganz Bayern fest im Griff hatte.

Zunächst galt es, eine Übersetzung aus einem Brief des Kunstprosaikers Plinius anzufertigen – in gewohnter Manier durchaus „knackig“, jedoch thematisch wohl nicht allzu fern von der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler: Wer interessiert sich schließlich nicht für die Frage „Wer mit wem?“, die offensichtlich bereits in der Antike aktuell und brisant war. Nach Satzperioden voller Gedanken, wer und warum sich wohl am besten mit der Nichte des angeschriebenen Freundes verkuppeln ließe, wartete der originelle Zusatzteil auf seine Bearbeitung. Neben Fragen beinahe universitären Niveaus, welche Wortformen dem nachklassischen Kirchenlatein entstammen oder wie bestimmte Sentenzen  aus lateinischen Fabeln mit deutschen Sprichwörtern wiedergegeben werden können, durften die Teilnehmer knobeln und lateinische Versmaße mit angegebenen Wörtern komplettieren. Highlight war aber sicher, die „Nuntii Latini“ – lateinische Nachrichten des Tagesgeschehens, die auf www.radiobremen.de/nachrichten/latein/ auch stets aktuell gehalten werden, – zu erklären. So steht die Schlagzeile Uxor nepotis reginae Britanniae primum pariet etwa für die Schwangerschaft von Kate Middleton. Erfreulich war, dass nicht wenige unserer Schülerinnen und Schüler hier Kreativität bewiesen und durchaus auf die richtigen Lösungen kamen. Doch steht ohnehin der Wettbewerbscharakter nicht zwingend im Vordergrund, sondern die Bereitschaft  junger Erwachsener, das antike und humanistische Erbe, das schließlich eine nicht unwesentliche Grundlage unseres gesamteuropäischen Denkens bildet und weiterhin bilden wird, ein Stück weit in ihr Leben eindringen zu lassen. Gewiss ist der Weg dorthin nicht immer leicht, doch wünschen wir unseren Schülerinnen und Schülern gemäß dem Motto per aspera ad astra, dass es sich am Schluss für sie gelohnt haben wird. In diesem idealistischen Sinne wird  auch in Zukunft der Landeswettbewerb Alte Sprachen an unserer Schule einen gebührenden Platz erhalten – ad multos annos!

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David Neu

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