Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Latein ist tot? Es lebe Latein! – Der Dies Latinus am KAG

Anno domini MMXIII: Tota Bavaria, a hieme occupata est… Totane? Minime! Ende Februar 2013 hält der Winter ganz Bayern fest im Griff. Tatsächlich ganz Bayern? Keineswegs! Die Sechstklässler des Korbinian-Aigner-Gymnasiums trotzten der kalten Jahreszeit, um in die Alltagswelten der antiken Mittelmeerkulturen einzutauchen. Mit viel Engagement und recht fundiertem Wissen beteiligten sie sich einen ganzen Schultag lang an den verschiedenen Workshops, um ihr Wissen über die Kultur der Griechen und Römer unter Beweis zu stellen und weiter zu vertiefen.

Dabei wurde kein Bereich des alltäglichen Lebens ausgelassen. Es bot sich die Gelegenheit, die römischen Spuren in Germanien genauer zu erforschen, römischer Soldat an den Außenposten des Imperium Romanum zu sein und gar selbst ein Römerlager zu errichten. Erfüllt vom Kampfesgeist, konnte man sich im Anschluss antiken Sportarten widmen: Standweitsprung, Stadionlauf, Kugelstoßen und Ringen waren im Programm enthalten. Nichtsdestotrotz kamen auch kreative Geister zum Zug. Die Schüler töpferten, bastelten Mosaike und verzierten T-Shirts mit lateinischen Lebensweisheiten. Ein weiteres Projekt widmete sich einem Bereich, der längst nicht so bekannt: dem Spiel im alten Rom. Der Workshop mit dem Titel „Römisch Kochen“ bildete einen besonderen Höhepunkt. Nach der theoretischen Einführung durch zwei Lateinlehrerinnen half Herr Badmann, der Leiter der Schulküche, sozusagen als Alfons Schuhbeck der Antike, bei der Umsetzung der alten Rezepte in die Praxis. 

Passend zu diesen römischen Köstlichkeiten schloss sich an den Dies Latinus für die sechste Jahrgangsstufe eine weitere Veranstaltung der besonderen Art an. In Zusammenarbeit zwischen den Lateinfachschaften des AFG und KAG hatte Herr Professor Niklas Holzberg für einen Vortrag gewonnen werden können. Im Rahmen des Themas „Bene esse und gut Essen: Trimalchios Unterwelt“ erläuterte er das Phänomen der Intertextualität am Beispiel von Petrons Satyricon. Zur Vorlesung erschienen nicht nur Lateinlehrer der beiden Gymnasien sondern auch viele lateinbegeisterte Schüler der zehnten Klassen sowie der Oberstufe.

So gesehen hat mit Sicherheit jeder Teilnehmer ein kleines Stück Rom mit nach Hause genommen und den grauen Wintertag vergessen. Dass Latein tot ist, gehört längst in den Bereich der Mythen. In diesem Sinne: Carpe diem!

Sandra Lehner für die Fachschaft Latein

 

 

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