Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Fachschaft Latein: Dies Latinus 2007

Römisches Leben an der Schule - Der Dies Latinus am Gymnasium Erding II 

Am Freitag, 16. Februar 2007, fand am Gymnasium Erding II zum dritten Mal ein römischer Projekttag statt. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe beschäftigten sich einen Tag lang unter Anleitung der Latein- und Geschichtslehrer mit verschiedenen Aspekten römischen Alltagslebens.  

Ein halbes Jahr Latein haben die Lateinanfänger schon hinter sich, als Belohnung durften sie nun einen ganzen Schultag auf römische Art kreativ sein:

Projekte  

 

 

 

 

 

Auf Platten und Holzkästchen wurden an römische Bäder erinnernde Mosaike gefertigt, die mit den anderen Produktionen in der Aula ausgestellt werden.

 

 

 

Nach einer Theorieeinweisung über römisches Kochen bei Lateinlehrer Roland Mayer wurden die Rezepte mit Hilfe des bewährten Leiters der Schulküche, Michael Badmann, in die durchaus schmackhafte Praxis umgesetzt.

 

 

 

Lateinlehrer Ingmar Müller zeigte in der Turnhalle den Kindern, wie die alten Griechen und Römer Sport trieben.

 

 

 

Lehrerin Barbara Brunner ließ T-Shirts mit lateinischen Sprichwörtern oder Sätzen verzieren. ?Veni, vidi, vici? oder ?ego streber sum? konnte man da zum Beispiel lesen.

 

 

 

Andere Klassen durften töpfern, natürlich nicht irgendetwas, sondern terra sigillata -was übersetzt ?verzierte Erde? bedeutet. Die Kinder verwendeten Ton, um daraus verschiedene Keramiken, zum Beispiel Öllämpchen und Schalen zu formen und sie daraufhin mit Mustern und Bildern von Stempeln zu verzieren. Alle waren guter Laune, die Kinder arbeiteten hochkonzentriert an ihren Kreationen.

Darüber hinaus gab es Projekte zu römischem Militär und zu Hannibal.

Ziele des Tages

Der Tag sollte nicht nur als Belohnung dienen, sondern in erster Linie den Kindern die römische Welt näher bringen. Latein besteht ja schließlich nicht nur aus Konjugationen und Deklinationen, sondern ist die Sprache der römischen und europäischen Kultur. Wie haben die Römer gelebt? An was haben sie geglaubt, was haben sie gegessen, was war für sie Kunst? Solche Fragen werden im Lateinunterricht vielleicht viel zu selten gestellt. Genau dieses Defizit sollen solche Aktionen verringern. Der Bezug zum Fach wird verstärkt und Latein nicht mehr als ?tot? betrachtet. Denn genau dies ist die Sprache ja - wie vor allem die Sechstklässler nun wissen - auf keinen Fall.  

Egal, welche Effekte genau der römische Tag bei jedem einzelnen Schüler hinterlassen hat, jeder hat für sich ein Stück Rom mit nach Hause und damit auch in die nächsten Lateinstunden genommen.

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