Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Zeit-Licht-Brechung - Preisträgerarbeit beim bundesweiten Wettbewerb "Jugend interpretiert Kunst"

Unser Projekt ist ein collagiertes Werk von Impressionen, Fotos und Filmen der Reise nach Duisburg und des Besuches des Museums Küppersmühle. Dabei stehen Zeitwahrnehmung, Lichtbrechungen (Herbstbeginn, Farbspiele) entgegen der Tristess der Industriestadt und auch der Besuch von Ryoji Ikeda’s "test pattern" im Fokus. Die lange, lange Zugfahrt stand zeitlich in keinem Verhältnis zu unserem kurzen, aber beeindruckenden Aufenthalt mit abwechslungsreichen Erlebnissen.

Wir wollen in unserem Beitrag die Wahrnehmung von Zeit, Licht und Farbe, die auch das menschliche Empfinden relativiert, ausdrücken.

Folgende Fragen stellten sich uns:

Passiert Zeit nacheinander, chronologisch - oder ist sie doch überlagert?

Welche Rolle spielt dabei die Phase der Adoleszenz: Wenn es scheint, dass einem die Zeit davonlaufe und dann plötzlich wieder stehen bleibt?

Ist Licht, gebrochen durch ein Prisma, vergleichbar mit der Zeit, gebrochen durch unsere Wahrnehmung? Zeigt beides eine verborgene Wirklichkeit? Oder verfälschen sie nur unsere Sicht auf die Welt?

Wir entschieden uns für ein zweiteiliges Werk: ein Film der auf eine in Grautönen bemalte Leinwand (280x200cm) projiziert wird. So entstehen vielfältige Überlagerungen, welche unsere individuellen Eindrücke beinhalten.

Auf dem Gemälde, der Projektionsfläche für den Film, sitzt zentral eine Person in Rückenansicht und dient so als Identifikationsbrücke für den Betrachter.

Der Film ist ein Zusammenschnitt aus verschiedenen Sequenzen, die auf der Reise und an unserer Schule entstanden sind.

Luna Nànasi, Q11

Das Kunst Additum Q11/12 hat damit den dritten Preis des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend interpretiert Kunst" 2013 erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von der Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn vergeben. An dem Wettbewerb beteiligten sich 20 Schulen aus ganz Deutschland. Die Schüler setzten sich dabei mit zeitgenössischer Kunst und Objekten aus der Sammlung des Museums Küppersbusch in Duisburg auseinander. Jede der teilnehmenden Schulen verbrachte dazu letzten Herbst einen Tag in dem Museum, um die dort präsentierten Künstler und ihre Werke kennenzulernen. Im Anschluss daran hatten die Schüler acht Wochen Zeit, ihre Museumserfahrungen zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit künstlerischen Mitteln darzustellen. Wichtig war dabei eine Arbeit zu erstellen, an der alle Schüler gemeinschaftlich beteiligt sind. Die ersten Wochen wurden so erst einmal mit vielen Experimenten und Diskussionen verbracht, bis dann das Konzept für die endgültige Arbeit feststand.

Es ist eine "stille, subtile Arbeit entstanden, die bewegt und berührt - deren Präsenz im Raum man sich kaum entziehen kann", so die Jury bei der feierlichen Siegerehrung im Februar in Duisburg.

Teilnehmer: Anna Bartsch, Anna Ritt, Anna Krüger,  Ann-Kathrin Gügel, Ines Hilz, Katharina Junker, Judith Sievers,  Nicole Kwader, Luna Nánasi, Dzenana Canic, Laura Schrammel, Anna Preiwisch und Michael Klimek.

Margrit Hohenberger

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