Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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"Ceiling Garden" - ein interkulturelles Kunstprojekt

Fünfzig Jugendliche aus sechzehn Ländern, nämlich aus: Afghanistan, Bosnien, Chile, China, Deutschland, Eritrea, Frankreich, Japan, Kroatien, Mexiko, Polen, Rumänien, Schweden, Senegal, Syrien und Ungarn haben zwei Tage lang im März in einem Kunstworkshop Objekte gestaltet, die dann in einer Installation "Ceiling Garden" an der Decke des Foyers zusammen mit hängenden Ästen montiert wurden.

An diesen zwei Workshop-Tagen trafen Welten aufeinander: Toyoko Shimada, japanische Künstlerin in Holland lebend, die in eher ungewohntem Englisch immer wieder ihre Visionen energisch darlegte, kunstinteressierte Jugendliche aus anderen Schulen in Erding, jugendliche unbegleitete Asylbewerber, die glücklich waren eine Schule mal von innen zu sehen, die Praktikantin Aimèe aus Bordeaux, die mehrere Stunden Äste und Objekte an der Decke befestigte und unsere Schüler, die sehr engagiert unsere Gäste mit einbezogen. Die Kommunikation war zunächst schwierig, kam aber dann am zweiten Tag so richtig in Fahrt: es wurden Schriftbänder gestaltet mit Wünschen, aufgeschrieben  in den jeweiligen Landessprachen. Was heißt das? Was ist für dich wichtig? Nicht nur die interessant gestaltete Objekte waren Teil des Projektes, sondern vor allen Dingen der Austausch untereinander. Dieser konnte bei der Eröffnung innerhalb unseres "Kunst und mehr" - abends weitergeführt werden. Shafi aus Afghanistan gab ergreifend ein Lied aus seiner Heimat zum Besten und bei einem bayerischen Buffet konnte der vielfältig erblühte kulturelle Garten noch einmal bewundert werden.

Neben der Installation "Ceiling Garden" gab es im Ensembleraum aber auch die Ergebnisse des W-Seminars Kunst zu sehen. Thema des Seminars war "Erding - durch die Brille der Moderne" und so wurden verschiedenen Stadtansichten ganz unterschiedlich neu interpretiert. So konnte man Renè Magritte auf der Durchreise am Flughafen Erding treffen oder Salvadors Dalìs Traum von Paradies in der Therme Erding bewundern. Sogar das Rathaus wurde in einer rationalen Architektursprache neu interpretiert. Das P-Seminar Kunst gestaltete verschiedene Fachräume der Schule themenbezogen mit großformatigen Wandmalereien aus. Auch diese wurden an diesem Abend der Öffentlichkeit präsentiert.

Vielen Dank an die  Brücke Erding e.V., die uns anlässlich seines 30-jährigen Bestehens unterstütze, an die Kulturhelden, eine Initiative von Anna Maria Blau, an die Mitglieder unsere Technikgruppe, an Lebensmittel Feneberg, an die FS Musik, an die unermüdlichen Techniker, an alle Beteiligten!

Margrit Hohenberger

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