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Kunst und mehr... im Schuljahr 2016/2017

Sieht jeder Farben gleich? Gewinnt immer die Liebe? Fragen über Fragen prasselten den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Kulturabends „Kunst und mehr“ buchstäblich auf den Kopf.

Traditionell wird jedes Jahr für diesen Abend die Deckeninstallation im Foyer neu konzipiert und angebracht. Das ist immer sehr aufregend, für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerkräfte, wenn man auf den abgehängten Gitterboden klettern darf, um die Objekte dort oben zu befestigen! Fast zwei Tage dauert der Aufbau der Ausstellung im Foyer und im Ensembleraum in der Regel. Wie werden die Arbeiten optimal präsentiert, wie wird die Aufmerksamkeit der Besucher geweckt? Wir sind sehr froh, dass wir jedes Jahr den Ensembleraum bespielen dürfen. Denn die räumliche Nähe zum Foyer und die angenehme ruhige Atmosphäre dort sind optimal. Leider besitzt die Schule keinen geeigneten Ausstellungsraum, um die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler auch längere Zeit zu zeigen, ohne dass sie Schaden nehmen.

Neben Malerei, Plastik und Zeichnung waren heuer vor allem Fotoarbeiten zu sehen. Das W-Seminar Fotografie hat sich damit in sehr unterschiedlicher Art und Weise beschäftigt. „Chromatic Diet“ hieß eine, zum Teil performative Fotoarbeit von einigen kochbegeisterten Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse. Wie schmeckt die Farbe Violett? Aber auch Musik war zu hören und bereicherte den Kulturabend mit stimmungsvollen Live-Acts. Das Geschwisterpaar Jasmin und Jonas Böhrer gab „Lost Boy“ zu Gehör, Anastasia Pryulovic sang „Read all About it“ von Emily Sande, Chiara Mesoraca interpretierte „Attraversando gli anni“ und zusammen mit Jil Armstrong „People Help the People“ von Birdy. Die Theatergruppe der Oberstufe gab eine Kostprobe aus der laufenden Arbeit am Stück „Die zwölf Geschworenen“ und erhielt dafür viel Beifall. Man darf gespannt sein auf die Aufführung kommenden Herbst. Gina Grasy begeisterte als Poetry-Slammerin das Publikum mit ihrem professionellen Auftritt. Es sollte aber auch selbst aktiv werden: Das Kunstadditum Q11 lud zu einem gemeinsamen Werk der Konkreten Kunst ein. Alle durften mit einem langen Pinsel und der Farbe seiner Wahl EINE LINIE auf einer Leinwand hinterlassen, denn: „Jede Linie, die eine Person zieht ist individuell, jede Entscheidung für eine Farbe ist individuell, eine menschliche Spur im digitalen Zeitalter“.

Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher sowie die Mitwirkenden!

Margrit Hohenberger

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