Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Aktivitäten 2009

„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“ (Art. 4, Abs. 1 und 2, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland).

 

Deutschland feiert im Jahr 2009 seinen 60. Geburtstag. 60 Jahre, in denen das Grundgesetz das Fundament für einen stabilen, friedlichen und wirtschaftlich erfolgreichen Staat legte. 60 Jahre, in denen die Wertordnung des Grundgesetzes zur unumstrittenen Grundlage unseres Gemeinwesens wurde.

Doch achten wir das Grundgesetz im Alltag wirklich? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Wahlkurs „Politik und Zeitgeschichte“ im Rahmen eines Wettbewerbsbeitrags für den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses überprüften, welche Bedeutung die Grundrechte (Art. 1 – 19, GG) für unser Zusammenleben haben und inwiefern gerade Artikel 4, der die Glaubens- und Gewissensfreiheit festlegt, überhaupt beachtet wird. Denn angesichts vieler Diskussionen und einiger Wahlplakate, die ein Verbot von Minaretten fordern, stellt sich die Frage, ob in Deutschland tatsächlich die Festlegung des Grundgesetzes eingehalten wird, das die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung verspricht.

 

Der Wahlkurs besuchte in diesem Zusammenhang die Moschee in München-Sendling und ließ sich dort die Planungen für den Bau einer neuen, großen Moschee durch den Verein ditim erläutern. In einem Gespräch mit dem Iman der Moschee und mit Vertretern der benachbarten katholischen Gemeinde St. Korbinian konnten viele Fragen beantwortet werden. Außerdem besuchte der Beauftragte der evangelischen Landeskirche für den interreligiösen Dialog, Herr Dr. Oechslen, die Schule, um dort mit den Schülerinnen und Schüler über Toleranz, das Verhältnis zwischen Christentum und Islam und das Grundrecht auf Religionsfreiheit zu diskutieren. Bemerkenswert an allen Gesprächen war die große Offenheit, das Verständnis für die Sorgen und Ansprüche der jeweils anderen Religionsgemeinschaften und die zum Ausdruck gebrachte Toleranz.

 

Zusätzlich waren der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der CSU-Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat, Josef Schmid, so freundlich, dem Wahlkurs einige Fragen schriftlich zu beantworten, so dass ein informativer Wettbewerbsbeitrag erstellt werden konnte. Leider gehörten wir in diesem Jahr nicht zu den Gewinnern.

Als zweites großes Thema beschäftigten sich die Jugendlichen mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Unter anderem wurde für die Schülerzeitung eine Fotostory erstellt, in der die Ursachen und die Entstehung der Krise anschaulich und verständlich erläutert wurden.

Stefan Grabrucker

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