Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Exkursion in das Konzentrationslager Dachau

Am 24. Februar 2011 besuchten alle neunten Klassen des Korbinian-Aigner-Gymnasiums das Konzentrationslager Dachau. Nachdem wir uns bereits im Geschichtsunterricht mit dem Nationalsozialismus beschäftigt hatten, gewährte uns der Besuch in Dachau einen sehr anschaulichen und bewegenden Einblick in das vermutlich dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.
 Nach unserer Ankunft hatten wir die Möglichkeit uns in der neu gestalteten Ausstellung über die Häftlingsgruppen, die unmenschlichen Strafen und Schikanen, den Alltag im KZ und über die politischen Veränderungen dieser Zeit zu informieren. Die vielen Erfahrungsberichte früherer KZ-Häftlinge und die teilweise noch original erhaltenen Ausstellungsstücke machten alles sehr anschaulich. Leider konnte man aus Zeitmangel nicht alles gebührend begutachten.
Anschließend folgte noch eine Führung durch das Lager, die wir auf dem Appellplatz begannen. Da uns nach einer halben Stunde schon kalt war, konnten wir uns wohl ansatzweise vorstellen, was es hieß täglich zwei Stunden - oder mehr - bei jeder Witterung und in dünner Kleidung draußen still zu stehen. Dann besichtigten wir die nachgebauten Baracken, die Waschräume, die Schutzvorrichtungen, die Krematorien und die Gaskammer. Obwohl diese nie in Betrieb war, war es wohl einer der bedrückendsten Momente, als wir die Kammer betraten. Ein Geschichtslehrer des Ignaz-Effner –Gymnasiums Dachau führte uns über das Gelände zeigte uns alles genau, erzählte von dem Umgang mit den Häftlingen und beeindruckte durch sein großes Fachwissen. Nach der Führung sahen wir abschließend einen Film, der mit vielen Originalaufnahmen das Leiden der Menschen im KZ nochmals verdeutlichte.
Nach dem Film fuhren wir zurück ins Gymnasium, wo die Namensgebungsfeier zu Ehren von Korbinian Aigner, der ja auch im KZ Dachau inhaftiert war, stattfand. So brachten wir ihm mit dem Staub an unseren Schuhen, eine wohl eher traurige Erinnerung an sein Leben und Wirken in Dachau mit.


Sophie Heilmaier, 9A, Astrid Späth

... Augsburg - Fuggerei – Geschichtsausflug der 11. Klassen ...

Die Fuggerei ist eine kleine orange-farbene Häusersiedlung, die im August 1521 von dem reichen Kaufherrn Jakob Fugger gestiftet wurde. Sie diente unverschuldet in Not geratenen katholischen Augsburgern als Wohnungsmöglichkeit. Die Fuggerei ist heute die älteste erhaltene Sozialsiedlung der Welt. In den renovierten Wohnungen leben rund 140 Bürger zu einer symbolischen Miete von heute 0,88 Euro pro Jahr. Sie sprechen täglich drei Gebete (das „Vater unser", das „Glaubensbekenntnis" und das „Ave Maria") für die Stifter und ihre Familien. Die Fuggerei kann man sich als eigenes Dorf mitten in Augsburg mit Gassen, die Namen tragen wie „Ochsengasse" oder „Dunkle Gasse", Stallungen und den Häusern mit dazugehörigen Gärten, vorstellen.

Die Häuser sind mit etwas ganz Besonderem ausgestattet. Da die meisten Menschen zu dieser Zeit noch nicht lesen und schreiben konnten, findet man anstatt Hausnummern Ziehklingeln mit besonderem Flair. Es gibt Scheren, Anker, Schrauben, Brezeln, Spiralen und vieles mehr. Sogar betrunken fand so jeder sein Haus wieder.

Nach dem Spaziergang im Nieselregen durch die Gassen sahen wir uns in der Schauwohnung um. Die unbewohnte, voll möblierte Wohnung in der Ochsengasse 51 demonstriert den Wohnstandard der Fuggereibewohner der Gegenwart. Die Zimmer damals waren schlicht und zweckmäßig möbliert. Zuletzt besuchten wir den original erhaltenen Luftschutzbunker, der an die Augsburger

Bombennacht des 2. Weltkriegs und den Wiederaufbau erinnert.

Nach einer gelungenen Führung fanden wir uns alle wieder vor dem Rathaus ein und hatten die Möglichkeit, Augsburg zu erkunden oder nach Hause zu fahren.

Was uns alle am meisten erstaunt hat, ist, dass so ein soziales Werk so früh entstanden ist und bis in die heutige Zeit aus Stiftungsgeldern erhalten ist und noch immer dasselbe Ziel verfolgt – Menschen in Not zu unterstützen.

Liv Perkoff und Hannah Zinner, beide 11Q2

Astrid Späth

Ausstellung „Namen statt Nummern“

Zudem weckten vielfältige Ausstellungen das Interesse der Besucher. Die Fachschaft Geschichte konnte die internationale Ausstellung „NAMEN STATT NUMMERN" an die Schule holen. Diese zeigte eine Auswahl von 22 Biografien des Dachauer Gedächtnisbuches, in dem individuell einzelne Schicksale von KZ-Häftlingen beschrieben werden. Von der Schule selbst wurde dieses Gedächtnisbuch um den Namensgeber Korbinian Aigner erweitert, der ebenfalls im Konzentrationslager Dachau inhaftiert war und dort den Korbiniansapfel gezüchtet hat.

Aktuelles:

19. Mai 2012, 16:10

P-Seminar Alpenüberguerung

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da wir unserem Ziel einen Schritt näher gekommen sind, möchten wir sie über unseren...