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Die Klimakonferenz – aktuelle Weltprobleme zum Anfassen

Zu Beginn des Schuljahres 2016 / 2017 stand bei der Oberstufe das Thema Klimawandel im Fokus.
Herr Geisler von der Organisation Geoscopia hat mit den Geographiekursen der Q11 und Q12 ein Planspiel mit dem Thema „Klimakonferenz 2016“ durchgeführt. Ziel war es nicht, lediglich fachliche Informationen zu vermitteln, sondern die Schüler mit ihrem Vorwissen in den Konflikt der Ökologie mit der Ökonomie und der Politik allgemein einzuführen.
Nach einem allgemeinen Vortrag über den aktuellen Forschungsstand, bei dem auch Hintergrundinformationen über einzelne Regionen, bzw. Kontinente gegeben wurden, bekamen die Schüler in Gruppen die Aufgabe, sich auf eine Klimakonferenz vorzubereiten, bei der sie die Ziele ihres Kontinents, bzw. Landes vertreten sollten. Anschließend mussten sie versuchen, einen Konsens zu finden.
Es wurde sehr schnell offensichtlich, wie auch der Artikel von Anna Lambacher zeigt, dass wirtschaftliche Zielsetzungen globale Klimaziele schnell in den Hintergrund drängen. Es wurde in der großen Diskussionsrunde viel mehr über mögliche Handelsabsprachen diskutiert, als über die Reduzierung von Klimagasen oder das Erreichen bestimmter Klimaziele. Diese überaus informative und anschauliche Veranstaltung fand bei den Teilnehmern sehr großen Anklang.
Diese oder ähnliche Veranstaltungen sollen im Zweijahresrhythmus ein fester Bestandteil des Oberstufenunterrichts werden.
Der Vertreter Europas                                            Roswitha Schmitt

Vortrag „Klimawandel“ für die Q11/12

Von 19. – 21.10.2016 fand im Rahmen der Geographiekurse der Q11/12 ein Vortrag zum Thema Klimawandel statt, gehalten von Herr Geisler von dem Unternehmen Geoscopia. Dieses ist seit 2001 für Umweltbildung und Bildung in nachhaltiger Entwicklung tätig.

Von der 2. bis zur 5. Stunde beschäftigten sich die Schüler mit dem komplexen Thema Klimawandel, wobei die ersten drei Stunden einen Vortrag beinhalteten und in der letzten Stunde eine Klimakonferenz nachgestellt wurde. Dabei wurden die Schüler in die verschiedenen Kontinente, bzw. Länder eingeteilt und bekamen etwas Zeit ihren Standpunkt zu finden und Ziele auszuformulieren, die anschließend kurz vorgestellt wurden. Nun war es an der Zeit Botschafter auszusenden und mit den anderen Parteien Bündnisse zu schließen. Nach etwa einer Viertelstunde wurden die erreichten Beschlüsse präsentiert. Erstaunt wurde festgestellt, dass die Bündnispartner auch in Realität fast eins zu eins so entstehen. Außerdem bemerkte man sofort, dass sich die Argumente und Ziele sehr schnell vom Thema Klimaschutz weg und zur reinen Wirtschaft hin entwickelten.

Das Feedback war durchaus positiv, da der Vortrag viele Fakten beinhaltete, die man zuvor noch nicht gewusst hatte und es war auch sehr interessant, sich einmal in die Lage eines Landes oder Kontinentes hineinzuversetzen und die Auswirkungen des Klimawandels aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Darüber hinaus gestaltete Herr Geisler die Stunden sehr witzig, so dass es niemandem zu langweilig wurde.

Die meisten hätten sich jedoch mehr Zeit für die Klimakonferenz gewünscht.

Anna Lambacher 1ek1

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