Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Filmprojekt "To stay or not to stay"

 

“Guten Morgen Klasse 10 A/E, wer hat Lust am Fremdsprachenwettbewerb teilzunehmen?”

So oder so ähnlich fing alles an, als Fr. Kierdorf uns zu etwas Sinnvollem motivieren wollte. Nach ein paar verhaltenen Hustern und verdrängten Hilferufen sind wir letztendlich doch auf die stolze Teilnehmerzahl von 15 Personen gekommen und das Projekt konnte beginnen. Doch Moment! Was machen wir überhaupt für ein Projekt? Die Aufgabe lautete in etwa so: “Macht was ihr wollt, Hauptsache es ist in einer anderen Sprache und hat mit dem Motto ‚Gemeinsam schaffen wir das etwas zu tun’ Nach etlichen Zuckerschocks durch Muffins und Sitzungen auf unserer knallgrünen Klassencouch sind wir dann zu einem bahnbrechenden Ergebnis gekommen. Wir machen einen Film. Doch dann ging die Arbeit erst richtig los. Wer schreibt das Drehbuch? Wer hat die richtige Kamera? Wer übernimmt die Hauptrollen? Wer bäckt den Kuchen für unsere nächste Green-Couch-Sitzung? Dies alles waren Fragen die uns nächtelang quälten. Doch die Antworten auf diese Fragen waren bald gefunden. Durch die freundliche Unterstützung von Herrn Becker sind wir dann auch an eine Kamera gekommen und jeder hatte etwas zu tun.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Films. Auf einer Mädchenschule in Wellington müssen vier grundverschiedene Mädchen ein hartes Schicksal durchleben. Während die „Schulbeauty“ Sharon sich zu dick fühlt, muss die „Einserschülerin“ Margret den Druck ihrer Eltern aushalten. Die Sportlerin Nora muss sich die Neigung zum eigenen Geschlecht eingestehen und die Punkerin Claire vom enormen Alkoholkonsum wegkommen. Da die vier Mädchen keinen Ausweg mehr sehen beschließen sie gemeinsam vom Schuldach zu springen. Wie der Film letztendlich ausgeht möchte ich aber noch nicht verraten. Nach wochenlanger Arbeit und schlaflosen Nächten war der Film dann endlich fertig. Wir schickten ihn zur Jury des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen und warteten sehnsüchtig auf das Ergebnis. Als etwa ein Monat später ein Brief von der Jury eintrudelte, war die Spannung schier nicht mehr auszuhalten. Fr. Kierdorf öffnete den Brief und las vor. Wir hatten es geschafft Bayern beim Sprachenfest in Bremen zu vertreten. Die Freude war natürlich groß und mir wurde eines klar. Das Motto „Gemeinsam schaffen wir das“ sagt mehr aus als man denkt.

Marcel Kowalewski, 10A, Kristina Kierdorf

Im Schuljahr 2016/2017 fanden drei Austauschbegegnungen statt. Insgesamt 90 Schülerinnen...

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Man nehme heiße Rhythmen, bezaubernde Orchesterstücke, fetzige Chorklänge, ein...

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