Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Bastian Boenisch erreicht Landesfinale bei „Jugend debattiert“

Auch dieses Schuljahr beteiligte sich das Korbinian-Aigner-Gymnasium wieder am Wettbewerb Jugend debattiert. Der Regionalwettbewerb Oberbayern-Ost fand am 25. Februar 2014 am Ernst-Mach-Gymnasium in Haar statt. Dabei traten in der Sekundarstufe I Johanna Obermaier (9B) und Gina Grasy (9B) und in der Sekundarstufe II Simon Bartoleit (10B), Bastian Boenisch (10A) und Julius Poppel (10B) gegen Schüler von zehn anderen Gymnasien an. Im Finale erzielte Bastian Boenisch (Foto rechts) einen 1. Platz und darf somit am Landesfinale im Maximilianeum in München teilnehmen. Zusätzlich gewann er die Teilnahme an einem Qualifikationsseminar, wo professionelle Rhetorik-Trainer hilfreiche Tipps und Tricks für die Argumentation, die Sprachfähigkeit und das Auftreten bei öffentlichen Debatten geben werden. Ein großer Dank geht auch an unsere Juroren Manuel Schuhböck (9C), Nina Schumertl (10A) und Kira Herff (10E), die sich als sehr kompetent erwiesen haben. Nun gilt es, Bastian für die nächste Runde die Daumen zu drücken.
OStR Markus Mitschke

Jugend debattiert – Unterricht und Wettbewerb

Im Rahmen des Projekts Jugend debattiert lernten die Schüler auch dieses Jahr wieder, über aktuelle Themenfragen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Umweltschutz und Schule sowie über eigene Interessensgebiete zu debattieren. Um nicht das Gefühl zu haben, zwar etwas sagen zu wollen, aber nicht zu wissen, wie, gab es in den verschiedenen Jahrgangsstufen, vor allem aber in den 9. Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts die Möglichkeit, sich in kleinen Schritten und ohne Zwang mit dieser Form der mündlichen Argumentation auseinander zu setzen. Denn strukturiert zu reden, interessant zu referieren und dabei das angeeignete Sachwissen überzeugend zu vermitteln, ist auf Anhieb nicht einfach. Dass die Schule der klassische Ort der rhetorischen Bildung ist, wird heute vielfach vergessen. Es handelt sich bei der Debatte also um eine Einrichtung, die Spaß macht und sich positiv auf das spätere Leben auswirken kann. Debattieren ist vor allem deshalb empfehlenswert, „weil die Debatte ... die vier zentralen überfachlichen Kompetenzen des neuen bayerischen Lehrplans – Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Methodenkompetenz – gleichermaßen schult und fördert. Zudem besteht eine enge Verbindung zur praxisorientierten Rhetorik, die besonders in den Jahrgangsstufen 8 mit 10 des achtjährigen Gymnasiums im Lernbereich Sprechen von großer Bedeutung ist“ (Kontaktbrief Deutsch 2007). Unsere Schule ist eine von deutschlandweit 730 Schulen, in denen über 100 000 Schülerinnen und Schüler über aktuelle Themen nach dem Format Jugend debattiert ihre Meinung äußern.
Die Debatte als Schulaufgabenersatz
Aus den oben genannten Gründen wurde heuer wieder in der 9. Jahrgangsstufe eine Schulaufgabe durch eine mündliche Debatte ersetzt. Jeweils eine Gruppe von vier Schülern bekommt ca. eine Woche im Voraus ein Debattenthema gestellt. Allerdings erfahren sie erst am Tag der Debatte, ob sie Pro oder Contra zu vertreten haben. Nach dem Durchlauf der Debatten werden die Protokolle und die Wertungszettel ausgewertet, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Wie beim Wettbewerb Jugend debattiert werden ausschließlich Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet. Die Schüler beteiligen sich an dieser Form des Unterrichts und der Bewertung mit viel Engagement und Redeeifer, was sich nicht nur auf das Fach Deutsch, sondern auf alle Fächer, in denen zu bestimmten Themenfragen Meinungen vertreten werden müssen, positiv auswirkt.
Der Wettbewerb
Dieses Schuljahr fand der Wettbewerb nach einem veränderten Modus statt. Auf Grund der großen Nachfrage wurden die bisherigen Schulverbünde neu zusammengelegt. Das Korbinian-Aigner-Gymnasium gehört nun zum Schulverbund Oberbayern Ost. Der diesjährige Regionalwettbewerb wurde daher am Gymnasium Neufarn ausgetragen. Unsere Schülerinnen Laura Tollon und Anne Murrer traten in der Sekundarstufe I gegen Schüler aus neun weiteren Gymnasien und Realschulen an. Dabei schlugen sie sich durchaus tapfer, wenn es auch für ein Weiterkommen zum Landeswettbewerb nicht ganz gereicht hat. Besonderes Lob verdienen auch Veronika Widhopf und Tanja Skwara, die souverän und äußerst präzise als Juroren in den Vorrunden und sogar im Finale tätig waren. Allen beteiligten Schülern gebührt großes Lob und herzlicher Dank.

Markus Mischke

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