Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Unsere Schulverfassung

Präambel

Wir setzen uns für eine Schule ohne Rassismus ein. Wir behandeln alle gleich, unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe oder Aussehen.

Soziales Miteinander

Unser soziales Miteinander ist geprägt von Höflichkeit und Respekt. Dies ist ein beidseitiger Prozess, der sich beispielsweise in gegenseitigem Grüßen zeigt. Außerdem übernehmen wir füreinander Verantwortung, verhalten uns rücksichtsvoll und unterstützen einander. Pünktlichkeit, Sauberkeit und Ordnung stellen wesentliche Kernbereiche unserer Höflichkeit und unseres Respekts dar.

Unser soziales Miteinander ist geprägt von Akzeptanz. Wir nehmen den anderen/die andere so an, wie er/sie ist.

Unser soziales Miteinander ist geprägt von einem Arbeiten auf Augenhöhe: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Schulleitung, Sekretariat, Hausmeister, Schulverpflegung und Reinigungspersonal sind gleichwertige Partner im gegenseitigen Austausch.

Unser soziales Miteinander ist vor allem geprägt von einer positiven und konstruktiven Gesprächskultur. Konflikte lösen wir über das Gespräch. Insbesondere Schülerinnen und Schüler können dabei ohne Angst auch unterschiedlicher Meinung sein, wobei wir versuchen, Kritik aufbauend zu üben. Dazu gehört, dass wir aktiv zuhören und versuchen, sachlich miteinander zu reden. Wir drücken unsere Wertschätzung aus und nehmen nicht nur Kritik in den Blick. Bestandteil dieser Wertschätzung ist vor allem Lob und Anerkennung des Menschen in seiner Person.

Verantwortung

Das Zusammenleben und Zusammenarbeiten aller Mitglieder der Schulgemeinschaft ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen.

Alle am Schulleben beteiligten Personen halten sich zuverlässig an getroffene Abmachungen und Vereinbarungen. Die Eltern unterstützen das pädagogische Wirken der Lehrerinnen und Lehrer und tragen in altersgemäßem Rahmen Sorge dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ihren schulischen Pflichten nachkommen.

Es gehört zu unserer Eigenverantwortung, die eigenen Grenzen zu kennen und die Grenzen anderer zu respektieren und zu akzeptieren. Hierbei müssen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ihre eigenen Grenzen setzen, transparent machen und abstimmen.

Alle Erwachsenen sind sich dessen bewusst, dass sie als Vorbilder dienen. Zudem haben auch ältere Jugendliche eine Vorbildfunktion für jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler. Aus diesem Bewusstsein erwächst ein entsprechendes Verhalten im Schulalltag.

Selbstverständlich für alle ist die Pünktlichkeit. Der Unterricht beginnt mit dem Erscheinen der Lehrerkraft und wird von dieser beendet, wobei sie sich am Stundengong orientiert.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft tragen Verantwortung für Natur und Umwelt sowie für eigenes und fremdes Eigentum und das Wohlfühlen aller in der Schule zusammenlebenden Menschen. Nachhaltiges Wirtschaften, Sauberkeit und Ordnung auf dem gesamten Schulgelände sowie eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Klassenzimmer sind grundsätzliche Voraussetzungen für das Miteinander am KAG. 

Mit zunehmendem Alter übernehmen die Schülerinnen und Schüler mehr Eigenverantwortung innerhalb des Lern- und Unterrichtsprozesses und bereiten den Unterricht eigenverantwortlich vor und nach. Eltern und Lehrkräfte steigern entsprechend Zutrauen und Freiraum.

Schulleitung sowie Lehrerinnen und Lehrer engagieren sich für einen guten Unterricht und das Schulleben. Zudem zeigen sie Interesse am Schüler als individuelle Persönlichkeit. Alle Schülerinnen und Schüler beteiligen sich nach Kräften am Unterricht sowie am Schulleben und treten für andere ein. Auch die Eltern unterstützen und bereichern das Schulleben, bieten ein häusliches Umfeld, das dem Lernen förderlich ist, und regen die Schülerinnen und Schüler zu Eigeninitiative und Verantwortungsfreude an.

Wertschätzung

Wertschätzung heißt den Wert des Anderen anzuerkennen. Dazu gehört es, jeden zu achten und ihn in seiner Gesamtperson zu schätzen. Dies gilt nicht nur für die Gesellschaft allgemein, sondern insbesondere auch für die Schulgemeinschaft und das Schulgelände.

Wir zeigen unsere Wertschätzung im Alltag durch einen respektvollen und höflichen Umgang miteinander. Dies drückt sich auch durch gegenseitige Rücksichtnahme und durch eine verantwortungsbewusste Nutzung der schulischen Räumlichkeiten und Materialien aus. Wir äußern unsere Wertschätzung durch Achtung fremden Eigentums, durch Akzeptanz anderer Meinungen und Einstellungen sowie durch Lob und positive Bestätigung. Dadurch erhält das Schulleben eine Qualität, die die Lehr- und Lernatmosphäre fördert. So werden die Mitglieder der Schulgemeinschaft dazu angespornt, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen und auszuschöpfen. Dies mündet in die Bereitschaft, sich verantwortungsbewusst in Schule und Gesellschaft zu engagieren und trägt so zur Entwicklung einer weltoffenen und positiven Lebenseinstellung bei.

Wohlbefinden

 Die Grundlage für Wohlbefinden bilden Wertmaßstäbe, die durch Kultur und Gesellschaft vermittelt und geprägt werden. Zufriedenheit in der Schule sowie Begeisterung am Lernen und Lehren sind Teilkomponenten davon. Ziel ist es zu erreichen, dass Kinder und Jugendliche gerne zur Schule gehen und gerne lernen. Wohlbefinden umfasst körperliche, soziale und psychische Aspekte.

Körperliche Aspekte

Durch Bewegung wird Koordination und Konzentration gefördert. Es soll ausreichend Zeit und Raum für Bewegung gewährleistet werden. Wir bieten Möglichkeiten zur Entspannung und zum Rückzug. Dies ist notwendig, um Kräfte zu sammeln und sich wieder konzentrieren zu können. Eine gesunde Ernährung fördert Körper und Geist. Wir tragen in der Schule dazu bei, eine gesunde Ernährung nahezubringen und anzubieten. Durch Aufklärung schaffen wir das Bewusstsein für eine nachhaltige und gesunde Lebensweise.

Psychische und soziale Aspekte

Kinder und Jugendliche erfahren Sicherheit und Geborgenheit, weil ein verlässlicher Rahmen durch die Hausordnung, Schulordnung und Schulverfassung vorgegeben wird. Sie erleben sich als selbstwirksam, wenn innerhalb dieses Rahmens ihre Wünsche und Interessen ernst genommen werden und in die Vereinbarung von Regeln einfließen. Ratsuchenden wird grundsätzlich Vertraulichkeit zugesichert. Die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt neben den fachlichen und pädagogischen auch die menschlichen Aspekte des Lehrens und Lernens. Wir wecken Achtsamkeit gegenüber Vorurteilen, Beeinflussung und Bewertungen und haben das Ziel, festgefahrene Muster aufzulösen. Wir erkennen Begeisterungsfähigkeit als wichtige Triebkraft für Erfolg und Freude am Leben und Lernen. Die Schulfamilie nimmt im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv an der Schulhausgestaltung teil.

Demokratie im Schulleben

Die am Schulleben Beteiligten orientieren sich an demokratischen Werten, z.B. Gleichberechtigung, Transparenz, Kooperation, Teilhabe, Mitspracherecht und Einbeziehung aller Betroffenen bei Entscheidungen.

Diese Werte werden in den demokratischen Einrichtungen des Korbinian-Aigner-Gymnasiums verkörpert und verwirklicht.

Die Schülerschaft am Korbinian-Aigner-Gymnasium wird repräsentiert durch drei gewählte Schülersprecherinnen und Schülersprecher. Diese veranstalten zu Beginn eines jeden Schuljahres ein Seminar für alle Mitwirkenden der SMV, um die Arbeit der Schulvertretung festzulegen. Das Seminar findet außerhalb der Schule an regulären Schultagen statt. Es wird von der Schulleitung unterstützt und gefördert. Auf Antrag gibt der Schulleiter den Mitgliedern der Klassensprecherversammlung, die nicht nur zum Austausch von Informationen dient, oder der Schulvertretung einmal im Monat Gelegenheit, auch während des Unterrichts zusammenzukommen.

Die Klassen bzw. die Kurse der Qualifizierungsphase wählen zu Beginn des Schuljahres nach demokratischen Gesichtspunkten in freier und geheimer Wahl zwei Klassensprecherinnen und Klassensprecher bzw. die entsprechende Zahl von Oberstufensprecherinnen und Oberstufensprecher, die die Belange der Schülerinnen und Schüler gegenüber Dritten vertreten und den Informationsfluss durch regelmäßige Treffen aufrecht erhalten.

Wenn die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler einer Klasse es wünschen, können Klassenversammlungen zu einem bestimmten Thema einberufen werden. Hierzu können nach Bedarf auch Eltern, Lehrkräfte, Vertreter der Schulleitung oder die Schulsozialarbeiter eingeladen werden.

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler des KAGs werden demokratisch repräsentiert durch den im BayEUG und in der GSO beschriebenen Elternbeirat, durch die Klassenelternsprecherinnen - und sprecher und durch die Elternvertretung im Schulforum. Der Elternbeirat sollte mindestens sechs Mal im Jahr tagen. In der Unter- und Mittelstufe sollten bis spätestens Ende November eine Klassenelternsprecherin und eine Elternsprecherin bzw. ein Klassenelternsprecher und ein Elternsprecher pro Jahrgangsstufe gewählt werden.

Die Veranstaltung von Klassenelternabenden, Klassenversammlungen sowie Elternstammtischen ist eine Form der demokratischen Teilhabe am Schulleben. Wenn mindestens 50% der Eltern oder der Lehrkräfte einer Klasse es wünschen, muss ein zusätzlicher Elternabend einberufen werden. Dieses Recht schließt die Pflicht ein, sich an einem solchen Elternabend auch aktiv zu beteiligen.

Die Lehrkräfte am KAG werden demokratisch repräsentiert durch den Personalrat und durch die Lehrervertretung im Schulforum. Lehrerkonferenz, Fachschaften, Disziplinarausschuss, Steuerungsgruppe, Klassenkonferenzen, Fachleiter-Konferenz und Arbeitskreise bieten den Lehrkräften Möglichkeiten, das Schulleben mitzugestalten. Die Vertreterinnen und Vertreter im Schulforum, im Disziplinarausschuss und in der Steuerungsgruppe werden in der ersten Woche eines jeden Schuljahres in geheimer Wahl vom Kollegium bestimmt.

Die Verbindungslehrkräfte sind Ansprechpartner der Schülerinnen und Schüler und unterstützen die SMV. Alle Mitglieder des Lehrerkollegiums haben die Möglichkeit, sich zur Wahl zu stellen, die jeweils am Ende des Schuljahres stattfindet.

Das Schulforum ist eine Art Schulparlament, das sich aus SMV, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und Schulleitung zusammensetzt. Im Schulforum werden wichtige Aspekte des Schullebens erörtert und soweit möglich entschieden.

Der Termin einer Schulforumssitzung, die mindestens viermal im Jahr stattfindet, muss spätestens sechs Wochen vor dem Treffen bekannt gegeben werden. Die Frist zur Stellung von Anträgen aller Beteiligten läuft bis drei Wochen vor dem Termin. Die Tagesordnung und die Anträge müssen spätestens zwei Wochen vor der Sitzung des Schulforums allgemein bekannt gegeben werden. Ebenso müssen alle Beschlüsse des Schulforums transparent gemacht werden.

Wer  MITBESTIMMUNG  fordert, muss auch VERANTWORTUNG übernehmen. Dies muss unter gegenseitiger WERTSCHÄTZUNG erfolgen und soll zu einem SOZIALEN MITEINANDER führen und schlussendlich auch zum SOZIALEN WOHLBEFINDEN eines jeden Einzelnen.

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