Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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AK Werte - mehr als nur ein Arbeitskreis

Der Arbeitskreis Werte ist eine offene, monatliche Runde aus Eltern, Schülern und Lehrern, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Schulleben zu bereichern und Werte zu vermitteln und stärker in den Unterrichtsalltag zu integrieren.

Was sind Werte eigentlich?

Werte sind Vorstellungen davon, was erstrebens- oder wünschenswert ist. Es gilt, persönliche Werthaltungen von Werten zu unterscheiden, die gesellschaftliche konsensfähig und von (relativ) dauerhafter Gültigkeit sind.

Welche Bedeutung haben Werte?

Werte bestimmen bewusst oder unbewusst überall da unser Leben, wo nicht Gewohnheiten, biologische Triebe, Zwänge oder rationale Nutzerwägungen den Ausschlag geben. Sie sind somit die wichtigsten Grundlagen und inneren Führungsgrößen unserer Entscheidungen und unseres Handelns oder Nicht-Handelns. Werte sind ein integraler Bestandteil des Lebens.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Werteerziehung?

Das Recht und die Pflicht zur Erziehung der Heranwachsenden liegen in erster Linie in der Verantwortung der Eltern (vgl. Art. 126 Abs. 1 Bayerische Verfassung), doch auch die Schule kann nur dann ihre rechtlichen Vorgaben erfüllen, wenn sie erziehend tätig ist (vgl. v.a. Art. 131 BV).

Unterrichten (Wissensvermittlung) und Erziehen (Wertevermittlung) sind nicht voneinander zu trennen und gelten somit gleichermaßen als Kernaufgaben der Schule. Erziehung ist stets auch an die Vermittlung von Wissen, also an Unterricht, gebunden. So kann z.B. nur derjenige die Würde des Menschen achten, der auch weiß, was mit der Idee „Menschenwürde“ verbunden wird und gemeint ist.

Die Integrations- bzw. Legitimationsfunktion der Schule macht deutlich, dass die Schule gesellschaftliche Grundwerte vermitteln soll. Hierbei darf Werteerziehung aber nicht zur Indoktrination oder Gesinnungslehre verkommen, sondern soll die Werturteilsfähigkeit und moralische Kompetenz stärken. Die in der Praxis erfolgende Orientierung am überlieferten Wertekanon der christlich-abendländischen Tradition darf nicht ausgrenzend verstanden werden oder wirken und muss auch den jüdischen Traditionen und islamischen Einflüssen in unserem Kulturerdteil gerecht werden. Dies erscheint gerade in einer globalisierten Welt bedeutsam, die zusammenwachsen sollte. Zentrale christliche Werte wie Nächstenliebe und Toleranz sind zudem nicht nur im Christentum fest verankert.

Aktuelles:

19. Mai 2012, 16:10

P-Seminar Alpenüberguerung

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da wir unserem Ziel einen Schritt näher gekommen sind, möchten wir sie über unseren...