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Theateraufführung „Der Geizige“ nach Molière

gei|zig <Adj.> [im 15. Jh. für mhd. gitec, ahd. gitag = (hab)gierig]: übertrieben sparsam: der Alte ist sehr g.; sie hält ihr Geld g. zusammen.
(Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 6. Aufl. Mannheim 2006 ).


Was soll man davon halten, wenn ein reicher Vater seinen Sohn so knapp hält, dass dieser sich verschulden muss, um seinen Lebensstandard zu halten? Noch schlimmer, wenn dieser Vater sich auch noch anschickt, die nach heutiger Sprache „Freundin“ des Sohnes zu heiraten - was soll das bitte? Gleichzeitig wird dem älteren Herrn auch noch nachgesagt, er fresse den Pferden das Futter weg und verklage die Katze des Nachbarn.
Sie verstehen schon, der ältere Herr aus gutbürgerlichem Hause ist der „Geizige“.
Ersponnen hat ihn Jean-Baptiste Molière, seines Zeichens Theaterdirektor des großen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Sein Faible sind Komödien, die die Marotten und Verfehlungen seiner Zeitgenossen auf die Schippe nehmen.
Sie sehen also, das Stück stammt zwar nicht aus unserer Zeit; es ist deswegen jedoch nicht minder interessant! Besonders die Lachmuskeln werden während der Aufführung einiges zu tun haben, nicht zuletzt deshalb, weil die Schauspieler in mühevoller Kleinarbeit neue Rollen hinzugeschrieben haben.
Auf diesem Wege wollen wir uns auch bei Kolleginnen und Kollegen, dem Hausmeister-Team und den Eltern für die großartige Unterstützung vor allem bei den diversen Sonderproben und am Probenwochenende bedanken.

Vertreter von über 100 Schulen aus Ober- und Niederbayern waren am Freitag, den 10....

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