Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Sprachliches, naturwissenschaftlich-technologisches

und musisches Gymnasium

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Rückbesuch der amerikanischen Schüler und Lehrer

Die Austauschgruppe zusammen mit Schülern und Lehrkräften des P-Seminars in Nürnberg

Nachdem die Erdinger Delegation, angeführt von den Lehrkräften Susanne Falkenstein und Tina Dersch, im vergangenen September in Novi im Bundesstaat Michigan zu Gast war, trafen am Morgen des 27. Juli 2017 vierzehn amerikanische Schülerinnen und Schüler unter der Begleitung der Deutschlehrer David Baldwin und Kate Castle in Deutschland ein.

Für ein herzliches Willkommen der Gruppe und den richtigen Rahmen für das Wiedersehen der Austauschpartner sorgte der Empfang in der Aula des KAG, bei dem die Teilnehmer am Novi-Austausch im kommenden Schuljahr allerlei Köstlichkeiten bereitgestellt hatten. Nach kurzer Begrüßung durch Schulleiter Herrn Fuhrig, einem ersten Erkunden der Räumlichkeiten des KAG bei einer Schulhausführung und dem gemeinsamen Unterrichtsbesuch mit den jeweiligen Austauschpartnern in der 5. und 6. Stunde, waren die amerikanischen Schüler dann aber doch froh, als sie von den Gasteltern abgeholt wurden und sich in ihrem neuen bayerischen Zuhause von der langen Anreise erholen konnten.
Wie sich am folgenden Tag zeigen sollte, war die Erholung auch dringend nötig. Stand doch ausgerechnet am ersten Schultag der Amerikaner der Abistreich an. Diese „Hürde“ wurde aber erfolgreich gemeistert und der Unterricht an den folgenden Tagen ermöglichte dann einen Einblick in den „normalen“ Schulalltag an unserem Gymnasium.
Herzlichst begrüßt wurden die Austausch-schüler und ihre beiden Lehrer auch durch den 2. Bürgermeister, Ludwig Kirmair, der sich viel Zeit für die Fragen der jungen Amerikaner nahm. Anschließend erhielten sie durch Dr. Hans Bauer auf einem Stadtrundgang durch Erding einen sehr interessanten und informativen Einblick in die Architektur und Historie der Stadt.
Am Wochenende unternahmen dieJugendlichen aus Novi mit ihren Gastfamilien Tagesausflüge zu den unterschiedlichsten Ausflugszielen. So wurden unter anderem München, die berühmte „LaHo“ in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt, die bayerischen Berge und Seen oder das Schloss Neuschwanstein erkundet.
In der zweiten Woche gaben die amerikanischen Schüler mit Hilfe von Präsentationen den Schülern am KAG Einblick in die amerikanische Kultur, Politik und verschiedenste amerikanische Sportarten. Sie berichteten auf Deutsch über Michigan, die Autostadt Detroit und ihre High School in Novi. Nun folgte ein Highlight dem nächsten: Am Mittwochabend besuchte die gesamte Austauschgruppe das Sommerkon-zert am KAG, bevor sie sich am kommenden Morgen mit Frau Dersch und Frau Würdig auf den Weg nach Salzburg machte. Bereits im Zug herrschte eine ausgelassene Stimmung, die vor Ort weder von der Hitze noch dem steilen Anstieg (selbstverständlich wurde unter Leitung einer Sportlehrkraft nicht auf die Zahnradbahn, sondern auf die „Fußmaschine“ gesetzt) zur Festung Hohensalzburg getrübt wurde. Das alte Bauwerk und der herrliche Ausblick auf die Stadt wussten nicht nur die Amerikaner zu beeindrucken. Nach dem gemeinsamen Rundgang durch die Festungsanlage machten sich die Jugendlichen selbständig auf „Selfietour“ durch die Stadt. Dabei wurden nicht nur die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, sondern auch die Salzburger Eisdielen erkundet.
Am zweiten Montag machte sich die Gruppe auf den Weg zum zweiten gemeinsamen Tagesausflug: Nürnberg. Dort trafen die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte nach einem Rundgang durch die Burg und den historischen Altstadtkerns auf die Teilnehmer des P-Seminars von Frau Falkenstein und Herrn Mitschke. Die Leistung der Seminarteilnehmer – 132 km in fünf Tagen und das zu Fuß – beeindruckte die Teilnehmer am Austausch, die es teilweise schon für unzumutbar hielten, elf Sehenswürdigkeiten im Nürnberger Stadtkern zu Fuß zu erkunden. ;-)
Lachende und ein paar weinende Augen gab es dann am nächsten Abend beim Abschiedsfest in Grucking. Viel zu schnell waren die zwei gemeinsamen Wochen vergangen! Umso schöner war es aber, dass es noch einige Famili-enzusammenführungen gab: Fünf der amerikanischen Schüler wurden von ihren Eltern abgeholt! Und so traten am Mittwoch um 4.30 Uhr nur noch neun amerikanische Schüler und die beiden Lehrkräfte die gemeinsame Heimreise an. Am Flughafen ließen sich alle Formen des Abschiednehmens ausmachen: Vier Mädls, die nochmal zum „group-hug“ zusammenkamen, Gastmütter, die ihre „Tochter“ zum Abschied drücken, Jungs, die sich nochmal auf die Schulter klopfen. Am häufigsten hat man an diesem Morgen wohl den Wunsch nach einem Wiedersehen und das Angebot, jederzeit wieder willkommen zu sein, vernommen!

Zum vierten Mal sind Schüler aus Novi nun schon nach Europa aufgebrochen um neue Freundschaften zu schließen, das Leben an der Korbinian-Aigner-Schule zu erleben und den „German Way of Life“ zu ergründen. Was sie und ihre Lehrer fanden, waren wunderbare Familien, die besondere Faszination von Erding, Bayern und Deutschland, viele neue Erfahrungen und unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen.

USA-Austausch Novi 2016

Ready, Set, Go! (Donnerstag, 7. September)

Die von den Schülern eigenverantwortlich entworfenen Shirts dürfen in keinem Koffer fehlen!

Im 24 Stunden sitzen wir bereits im Flieger nach Detroit! Bis dahin heißt es: Koffer packen! Das ist gar nicht so einfach, denn einerseits wollen sämtliche Gastgeschenke, Klamotten für zweieinhalb Wochen, Schuhe und alles, was man sonst noch brauchen könnte, verstaut werden, andererseits darf der Koffer nicht mehr als 23 Kilogramm wiegen. Sicherlich wird diese Aufgabe jeder erfolgreich bewältigt haben, wenn wir uns heute Nacht bzw. morgen Früh um 4 Uhr am Flughafen Münchner treffen. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt am Main geht es dann endlich weiter über den großen Teich und unser Abenteuer USA kann so richtig beginnen!

Welcome to the US! (Samstag, 9. September)

Ready for take-off!

Wie geplant sind wir gestern um 7 Uhr in München gestartet. Nachdem wir in Frankfurt bereits eine Stunde im Flieger verbracht haben, da noch ein technischer Defekt behoben werden musste, sind wir gegen 14.50 Uhr Ortszeit (19.50 Uhr deutscher Zeit) in Detroit gelandet. Der bevorstehende Securitycheck hat zwar im Vorfeld für allgemeine Nervosität gesorgt, wurde aber von allen souverän gemeistert.

In der Ankunftshalle wurden wir von Herrn Baldwin und einigen Gasteltern in Empfang genommen und nach einer herzlichen Begrüßung zur Welcoming Party bei Elias Gastfamilie gefahren. Spätestens dort haben alle ihre Austauschpartner kennengelernt und die Stimmung war bald gelöst. Nach einigen Tischtennismatches, ersten Versuchen im Standup Paddling oder im Kajaken und Dank der tollen Bewirtung gestärkt, haben sich nach und nach alle mit ihren Hosts ins Wochenende verabschiedet. Nun heißt es, in den Familien anzukommen und sich von der Anreise zu erholen, damit am Montag alle fit für den Schulstart (Unterrichtsbeginn ist in Novi übrigens um 7 Uhr!) sind!

Back to School! (Montag, 12. September)

Lisa war am Wochenende auf einem American Football Spiel

Am ersten Wochenende in Michigan haben wir einiges erlebt: Einige von uns haben ihre Austauschpartner zu Sportwettkaempfen begleitet, Gottesdienste besucht, Baseballspiele gesehen oder einen ersten Ausflug (z. B. Detroit, Greenfield Village) unternommen. Die meisten Maedchen haben erste Shopping-Erfahrung in nahegelegene Malls gesammelt und sicherlich wurden alle in die amerikanische Fast-Food-Tradition eingefuehrt. Ueberrascht haben duerfte viele die wunderschoene Natur Michigans und die Bewegungsfreude der amerikanischen Familien, die nicht unseren Klischees entspricht.

Heute ist unser erster Tag an der Novi High School. In den ersten Tagen werden wir unsere Gastschueler in ihre Kurse begleiten. Den ersten Feueralarm haben wir auch schon erlebt. ;-)

Weitere Berichte, wie es uns in der High School ergeht, are coming soon.

Die Novi High School hat beeindruckende Sportanlagen. Unter anderem zwei American-Football-Felder ...
... eine Outdoor- und eine Indoor-Laufbahn.
The American way of "Gesundes Pausenbrot"
 

Go Tigers! (Mittwoch, 14. September)

Wir wurden per Videowall im Stadion begrüßt!

Unsere ersten Schultage haben sich als recht spannend erwiesen. Ganz anders als in Deutschland ist in Novi jeder Tag gleich aufgebaut. Wer beispielsweise in der ersten Stunde Mathe hat, hat an jedem Wochentag zu dieser Zeit Mathe. Einige Faecher, die die Schueler belegen koennen, sind wirklich aussergewoehnlich (z. B. Human Anatomy and Physiology, Symphony Band, Environmental Science).

"Go Tigers!" hiess es gestern Abend, als wir mit einem der typischen gelben amerikanischen Schulbusse nach Detroit zum Baseballspiel gefahren sind. Im Stadion, das vom Aufbau her nicht mit einer Fussballarena zu vergleichen ist, haben wir den zweiten Schultag zusammen mit einigen Austauschpartnern bei bestem Spaetsommerwetter und Hot Dogs ausklingen lassen.

 

 

 

Let's Play "Team Handball"! (Freitag, 16. September)

Olivia, Luis und Nikolas erklären ihrer Gruppe die Grundregeln im Handball.
Die Pässe klappen bei den meisten Schülern auf Anhieb prima.
"Cheer up for the Wildcats!"

Nachdem wir ein paar Tage Zeit hatten, uns in der Schule einzugewoehnen und uns inzwischen auch alleine im riesigen und von Gaengen durchzogenen Schulgebaeude (halbwegs) zurecht finden, haben wir heute damit begonnen, unser Vorhaben, den Amerikanern Handball naeher zu bringen, in die Tat umzusetzen. Waehrend sich in den USA v. a. die Sportarten American Football und Baseball grosser Beliebtheit erfreuen, ist Handball weitestgehend unbekannt.

In drei Sportklassen, die wir auch nächste Woche nochmal an mehreren Tagen jeweils eine Stunde lang unterrichten werden, vermitteln wir die wichtigsten Techniken und vor allem den Spielgedanken, der den Schuelern als Kombination aus Fussball (Das Runde muss ins Eckige!) und Basketball (Ballfuehrung) schnell erklaehrt ist.

Anfänglich hatten wir insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Schueler teilweise deutlich aelter und größer waren, durchaus Respekt vor dieser Aufgabe. Die Anwesenheit einiger Footballspieler mit entsprechend coolem Auftreten hat für zusätzliche Anspannung gesorgt. Eine weitere Herausforderung stellte das Einbinden der geistig behinderten Schueler dar. In amerikanischen Schulen ist die Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher in Regelschulen viel verbreiteter als in Deutschland.

Letztlich haben alle ihre ersten Lehrversuche prima gemeistert! Insbesondere Annika, die ohne Hemmungen unter anderem vier Footballer durch die Halle gescheucht hat, und Olivia, die problemlos Techniken und Spiele erklärt hat (Selbstverständlich musste der ganze Unterricht auf Englisch gehalten werden!), dürften die Amerikaner beeindruckt haben! Das Resuemee der ersten Stunden: Alle haben super mitgemacht und hatten offensichtlich ihren Spaß!

Die meisten von uns ließen die erste Woche auf besondere Art und Weise ausklingen: Am Abend fand an der Novi High School das Taste-Fest statt, bei dem man alle möglichen leckeren Speisen probieren konnte. Zudem hatten die "Novi Wildcats", das Footballteam der Schule, ihr erstes Spiel im neuen Schuljahr. Da war dann tatsächlich all das geboten, was man sonst nur aus typischen Highschool-Filmen kennt, wie die Pompon-Girls, die die Jungs auf dem Feld anfeuern und das Publikum anheitzen, oder die Halbzeitshow, bei der uns Musik und Choreographie der Marching Band gleichermaßen beeindruckt haben.

Heading "Up North"! (Sonntag, 18. September)

Wenn in Michigan davon die Rede ist, "up north" zu fahren, so ist damit eine Fahrt an die großen Seen im Norden des Staates gemeint. Und da, genauer gesagt zwischen dem Lake Michigan und dem Glen Lake, haben wir die vergangenen eineinhalb Tage verbracht.

Gestern Vormittag haben wir uns zusammen mit einigen amerikanischen Gastschülern und Begleitpersonen auf den Weg in den Nationalpark "Sleeping Bear Dunes" gemacht. Nach vierstündige Autofahrt sind wir an der Unterkunft, die nur wenige Gehminuten von den Dünen entfernt ist, angekommen. Nach kurzem Entladen der Vans sind wir auch schon losmarschiert. Bereits, nachdem die erste Düne erklommen war, dürfte allen klar geworden sein, dass der Weg bergauf und bergab bis zum Lake Michigan mit einiger Anstrengung verbunden ist. Die wunderschöne Landschaft und letzten Endes der Blick auf den See waren aber mehr als ausreichende Entschädigungen für den einen oder anderen Schweißtropfen. Nach etwa eineinhalbstündigem Marsch haben wir den See erreicht und, warum man auch von "Amerikas dritter Küste" spricht, erschloss sich uns sofort: Eine leichte Briese, herrlich blaues Wasser, Wellen, ... Einzig das fehlende Salzwasser erinnerte daran, dass wir uns eben nicht am Meer befanden. Nach einiger Erholungs- und Erfrischungspause machten wir uns auf den Weg zurück zur Unterkunft. Dort hatten Debbie, ihr Mann Jeff und einige fleißige Wichtel dankenswerterweise bereits für die heißersehnte Stärkung in Form von Spaghetti mit Tomatensoße gesorgt. Nach dem Essen ließen wir den Abend noch am Lagerfeuer, wo natürlich amerikanische Spezialitäten wie Marshmallows und S'mores nicht fehlen durften, ausklingen.

Heute Morgen haben wir, bevor wir endgültig zurück nach Novi gefahren sind, eine Tour durch den Nationalpark gemacht, wo wir nochmal die Gelegenheit hatten, die einzigartige Landschaft zu bestaunen.

We are "Youth Ambassadors"! (Montag, 19. September)

Da wir an einem Austausch teilnehmen, der Teil des German American Partnership Programs (GAPP) ist, haben wir eine Botschafterfunktion: Wir repraesentieren unser Land, unsere Heimatstadt Erding und unsere Schule, das KAG, im Ausland.

Im Zuge dessen haben wir bereits in der vergangenen Woche immer wieder kurze, durch geeignete Medien (z. B. Filme und Bilder) unterstuetzte Praesentationen in Unterrichtsstunden gehalten, in denen wir den amerikanischen Schuelern und Lehrkraeften Einblick in unsere Kultur geben konnten.

Auch heute wurden wir uns unserer Rolle als Repraesentanten unseres Landes wieder ganz besonders bewusst: Superintendent (er ist verantwortlich fuer alle Schulen im District) Dr. Steve Matthews, Assistant Superintendent Dr. Ronald J. Webber, Principal Nicole Carter sowie die Assistant Principals Robert Baker, Charles La Clear und Al DiPaolo haben uns bei einem offiziellen Empfang begruesst. Nachdem wir mit Cider (Frisch gepresster Apfelsaft) und Donuts versorgt worden waren und Herr Baldwin einige Begruessungsworte gesprochen hatte, konnten wir in einem sehr interessanten Gespraech ueber unsere bisherigen Erlebnisse und Erfahrungen an der Schule und in den Familien berichten. Dabei kamen besonders die beobachteten Unterschiede zwischen den Schulsystemen der beiden Laender und innerhalb des Unterrichts zur Sprache. Fuer uns auffaellig war in den vergangenen Tagen vor allem, dass amerikanische Jugendliche sehr viel Zeit an der Schule verbringen. Anders als bei uns, wo Vereinssport einen hohen Stellenwert hat, finden fast alle ausserunterrichtlichen Aktivitaeten in Amerika an der Schule statt. Interesse zeigten die Vertreter der Schule an Unterschieden und Gemeinsamkeiten bzgl. der Nutzung sozialer Medien, aber auch hinsichtlich der Essensgewohnheiten.

"Thank you, Handball is Fun!" (Mittwoch, 21. September)

Einige Nachwuchs-Coaches zusammen mit den Begleitlehrkräften und der amerikanischen Sportlehrerin Nikki McEvers

Bereits gestern haben wir unser Handballprojekt abgeschlossen. Während ja am Freitag das Passen und Fangen im Fokus stand, wurde darauf am Montag aufgebaut, als wir den Torwurf eingeführt haben. Die wichtigsten Regeln (z. B. ist das Betreten des Torraumes innerhalb des Kreises nur dem Torwart gestattet) wurden erklärt und das Werfen anschließend in motivierenden Übungen und ersten Spielformen in der Übungsgruppe angemessener Schwierigkeit erprobt.

Nachdem sich schnell herausgestellt hatte, dass die meisten Schüler durch entsprechende Vorerfahrungen im  Basketball bereits sicher dribbeln konnten, haben wir gestern nicht wie ursprünglich angedacht die ganze Stunde benötigt, um das Tippen und Prellen einzuführen. Stattdessen haben wir uns nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm darauf beschränkt, die Unterschiede (u. a. muss die Hand beim Prellen immer über dem Ball sein, er darf nicht "geschaufelt" werden) und Gemeinsamkeiten zwischen Basketball und Handball herauszustellen und das Prellen in einer kleinen Spielform üben zu lassen. Anschließend durften die Schüler in jeder der Stunden auf zwei Felder ein kleines Turnier austragen. In allen Klassen wurde sehr engagiert gespielt und das Turnier bildete einen gelungenen Abschluss unserer Stundensequenz. Dass der Verabschiedung von den Schülern stets anhaltender Applaus folgte und so mancher Jugendliche sich sogar persönlich per Handschlag bei jedem Einzelnen des entsprechenden Lehr-Teams bedankte, bestätigt unseren positiven Eindruck und macht uns alle noch ein kleines bisschen glücklicher über den Verlauf unseres Projektes! Für jeden von uns stellten die Sportstunden einen Sprung ins kalte Wasser, das Meistern dieser Aufgabe eine umso wertvolle Erfahrung dar!

Goodbye, Novi High!

Die KAG-Delegation bestehend aus Susanne Falkenstein, Tina Dersch, Fiona und Jule zusammen mit Deutschlehrerin Kathelyn Castle an der MMS
Impressionen vom "Oktoberfest"

Heute war tatsaechlich schon unser letzter Schultag an der NHS! Die letzten beiden Wochen sind unglaublich schnell vergangen und wir hatten waehrend unserer zehn Schultage eine wirklich tolle und interessante Zeit an der High School!

Im Laufe des Vormittags besuchte noch eine kleine Abordnung unserer Gruppe die Meadows Middle School, an der Kathelyn Castle, die uns zu den Duenen begleitet hat, Deutsch unterrichtet. Fiona und Jule hatten die Gelegenheit, ihre Praesentation nochmal in zwei weiteren Deutschklassen zu halten. Die Schueler zeigten sich sehr interessiert und wir sind zuversichtlich, dass wir das bestehende Interesse an der Deutschen Kultur und Sprache durch unseren Besuch bekräftigen konnten! 

Beim "Oktoberfest" des Deutsch Klubs (eine Art Wahlfach an der NHS) haben uns die Amerikaner einen schoenen Abschied bereitet und wir hatten eine gute Gelegenheit, unsere Drindl und Lederhosen vorzufuehren ohne verkleidet zu wirken oder das Klischee zu bestaetigen, dass Deutsche grundsaetzlich in Tracht auflaufen. Herr Baldwin sorgte mit einer leichten Abwandlung des "Prosits der Gemütlichkeit" fuer Stimmung und begleitete unsere Lehrkraefte Tina Dersch und Susanne Falkenstein, die eigens anlaesslich des Austauschprogrammes für jeden Schueler samt Austauschpartner passende Gstanzl gedichtet und gesungen haben, mit der Gitarre. Verkoestigt mit Wuerstchen und allerhand anderer Snacks sagten wir der NHS schließlich "Goodbye".

My bags are packed, I'm ready to go... (Montag, 26. September)

Gestern Morgen standen wir zum zweiten Mal während unserer Reise gemeinsam mit gepackten Koffern am Flughafen. Nach dem Abschied von unseren Gastfamilien und den neu gewonnenen Freunden, der allen schwer fiel, haben wir aber noch nicht die Heimreise angetreten, sondern haben uns zunächst auf den Weg nach Chicago gemacht.

Dank der Reise in eine andere Zeitzone haben wir auf dem Flug eine Stunde "gewonnen", die unserem Geburtstagskind Niklas einen 25-stündigen Freudentag bereitet hat. Nach dem Einchecken in unserem wirklich tollen Hotel sind wir zu Fuß Richtung Aquarium aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin konnten wir die ersten Sehenswürdigkeiten bestaunen und z. B. unser Spiegelbild im Cloud Gate im Millienium Park  betrachten. Am Abend gab es ein weiteres Highlight des Tages: Pizza! Die hat in Chicago allerdings andere Dimensionen als wir es gewohnt sind... Da das erwartete Gewitter ausblieb, unternahmen wir nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang Richtung Navy Pier. Heute steht noch das Erklimmen des Willis-Towers auf dem Programm, bevor es dann endgültig wieder zurück in die Heimat geht! Wir freuen uns auf die letzten Stunden in Amerika, aber auch auf unsere Ankunft in Deutschland, wenn wir dann alle unsere Koffer Auspacken können! Darin sind nicht nur reichlich Klamotten und Schuhe, sondern vor allem ganz viele unvergessliche Momente und wertvolle Erfahrungen!

Schon jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch unserer neuen amerikanischen Freunde im Juni nächsten Jahres!

 

There and Back Again (Dienstag, 27. September)

Wenn am frühen Morgen die Tore zum Navy Pier in Chicago geöffnet werden, liegen noch alle müde in ihren Betten und schlafen. Wirklich alle? - Nein! Vier tapfere Schüler machten sich gestern Morgen um 7 Uhr mit Laufschuhen und -klamotten ausgestattet in sportlichem Tempo auf den Weg Richtung Lake Michigan!

Unabhängig davon, ob sportlich oder gemütlich in den Tag gestartet wurde, war die Gruppe gegen 9.15 Uhr, Dank Frühstück gestärkt, abmarschbereit. Das Ziel hieß wie angekündigt Willis Tower (ehemals Sears Tower). Bereits auf dem Weg zum zweithöchsten Gebäude der USA zeigte sich die Stadt von ihrer schönsten Seite, als sich die Sonne ihren Weg zwischen den Wolkenkratzern bahnte. Die Marschroute war zudem so gewählt, dass wir an weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Chicago Theatre vorbeikamen.

Am Turm angelangt hatte jeder die Möglichkeit, sich auf dem Skydeck über den Dächern der Stadt fotographieren zu lassen, und die unglaubliche Aussicht zu genießen. Vom Willis Tower aus kann man nicht nur die ganze Stadt wunderbar überblicken, sondern bei guten Bedingungen sogar in bis zu vier Bundesstaaten sehen!

Auf dem Weg zurück Richtung Hostel legten wir an einem kultigen Fast-Food-Restaurant einen Zwischenstopp ein und genossen gemeinsam Sandwiches, Burger, Salate oder Hotdogs zum Lunch. Anschließend erhielten wir alle noch die Gelegenheit, uns (im Rahmen der Möglichkeiten, die die Bestimmungen zum Reisegepäck noch ließen ;-) ) noch mit letzten Souvenirs, Klamotten und amerikanischen Süßigkeiten zu versorgen.

Kurz nach 17 Uhr wurden wir wiederum in zwei Vans zum Flughafen chauffiert, konnten dort in Ruhe einchecken und die vergangenen zweieinhalb Wochen in einer kleinen Feedbackrunde am Gate gemeinsam Revue passieren lassen. Nach einem "Verlust" von sieben Stunden durch die Zeitverschiebung landeten wir sogar zwanzig Minuten früher als geplant heute um kurz vor 13 Uhr Ortszeit am Flughafen in München. Müde, aber glücklich wurden wir dort von unseren Liebsten in Empfang genommen! 

Dass wir nun alle morgen unseren ersten Schultag in Deutschland haben, wirkt nach den Erlebnissen der vergangenen Wochen momentan noch etwas unwirklich... Geprägt von den Eindrücken und bereichert durch die Erfahrungen, die jeder einzelne machen durfte, gelingt aber sicherlich auch der Neustart in der Heimat, auf den wir uns trotz des kleinen Bisschens Fernweh alle freuen!

"Auf Wiedersehen, USA!"

Im Schuljahr 2016/2017 fanden drei Austauschbegegnungen statt. Insgesamt 90 Schülerinnen...

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Man nehme heiße Rhythmen, bezaubernde Orchesterstücke, fetzige Chorklänge, ein...

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