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Strasbourg 2015

Pâtisserie, Crêpes, Flammkuchen, Fachwerkhäuser und karierte Tischdecken – das ist das Elsass, das ist Straßburg. Eine Region, mal deutsch, mal französisch. Aus diesem Grund würde man eine nicht allzu französische Atmosphäre erwarten, jedoch wurde unsere kleine Gruppe vom Gegenteil überzeugt.

Doch zunächst zum Anfang unserer Reise. Nach einer zweiminütigen Busfahrt, die Schule noch in Sichtweite, hatten wir eine Panne und mussten über eine Stunde in der Hitze schmorend auf Ersatzteile warten, bevor wir uns endgültig auf den Weg machen konnten. Mit einer großen Verspätung im deutschen Kehl ankommend, wo sich unsere Jugendherberge befand, fielen wir erschöpft in unsere Betten. Sollte das etwa Gutes versprechen?

Doch Nachtruhe – wenn auch kurz – und Vorfreude taten ihr Übriges: Mit neu geschöpfter Energie begann für uns der erste Tag auf der anderen Seite des Rheins. Bei einer interessanten Stadtführung wurden uns die vielen Facetten Straßburgs nahegelegt und durch die häufige Freizeit konnten wir seine Schönheit und kulinarische Vielfalt auch selbst – und auf Französisch – entdecken: Die vielen Restaurantbesuche und Gespräche mit Straßburgern oder französischen Touristen auf der Place Kléber trugen mit Sicherheit wesentlich zur Verbesserung unserer Sprachkenntnisse bei!

Einer der Höhepunkte unseres Besuchs war eine einmalige Lichtershow anlässlich der Tausendjahrfeier des Straßburger Münsters: „Les illuminations“ ließen die cathédrale dabei nicht nur erstrahlen, sondern verbildlichten lebendig deren mühsame Erbauung, denn auf das beeindruckende Gebäude wurden beispielsweise riesige, sich bewegende Arbeiter mit ihren Baumaterialien projiziert, welche nach und nach das Bauwerk entstehen ließen. Das hinterließ Eindruck!

Wie ein besonders glücklicher Zufall erschien es, dass wir genau diesen Reisezeitpunkt gewählt hatten: Außerdem fand nämlich auch noch das Saxofonfestival statt. Ça a été trop cool!

Den Sonntag starteten wir dann mit einem tollen Blick über die Stadt und ihren Umkreis von der Aussichtsplattform des Münsters aus, der die 332 Stufen Aufstieg wert war.

Abgekämpft wieder unten angekommen nutzten wir unsere Freizeit bis zur Fahrt in einem Panoramaboot auf der Ill, die den Kern der Stadt eingrenzt, zur Erholung. Die klimatisierte Rundfahrt auf dem Wasser war nicht nur wegen der herrschenden Hitze angenehm: So konnten wir manche Ecken der Stadt wie das Gerberviertel Petite France oder das Europaparlament aus einer bis dahin noch nicht gesehenen Perspektive kennenlernen.

Mit einem Spaziergang über die Europabrücke, die Frankreich und Deutschland miteinander verbindet und auf der schon Merkel und Sarkozy standen, ließen wir den Tag ausklingen und genossen dabei auch noch den Jardin des Deux Rives, einen am französischen Ufer angelegten Park.

Am Morgen unseres Heimreisetags konnten wir bei einer Rallye dann auch noch das Innere des romanisch-gotischen Münsters bestaunen. Mit viel französischem Proviant und so manchem Souvenir eingedeckt machten wir und schließlich schweren Herzens auf den Heimweg. Mit vielen schönen Erinnerungen bepackt freuen wir uns aufs nächste Mal.

Au revoir, Strasbourg! À plus tard!

Larissa Eicher, Rosalie Junghahn, Victoria Plewniok, Greta Schudeleit, Jasmin Shokoui

 

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