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Drei Monate in England!

Nachdem ich im November die Zusage vom Bayerischen Jugendring für einen dreimonatigen Auslandaufenthalt bekommen habe ging es dann im Januar auch schon los.
Ich lebte bei einem älterem Ehepaar, Stephanie und Gron, in Kendal, einer 27.000 Einwohner Stadt im Norden Englands.
Meine Gasteltern haben mich von Anfang an in ihrer Familie herzlich willkommen geheißen. Wir sind oft zusammen zu deren Kindern und Enkelkindern zum Plaudern und Tee trinken gefahren. Ich wusste ja, dass die Engländer viel Tee trinken, aber 6-7 Tassen am Tag habe ich mir nicht vorstellen können.
Mit meiner Gastfamilie habe ich an den Wochenenden einiges unternommen, z.B. Wandern im Lake District, Schlittschuhlaufen oder lokale Sehenswürdigkeiten und Städte, wie Manchester, besichtigt.
Das Wetter im Norden Englands war, wie erwartet, sehr regnerisch, bewölkt und oft windig.

Ich besuchte dort die Kirkbie Kendal School. Ich ging in die Oberstufe, auch 'Sixth Form' genannt. Der Dress Code war Business-Kleidung und nur die jüngeren Schüler haben eine Schuluniform getragen. Die Oberstufe unterscheidet sich deutlich von der in Deutschland. Jeder Schüler hat 3-4 Fächer. Ich entschied mich für die Fächer Sociology, English Language, Media Studies und Law. Am meisten Spaß hat mir Media Studies gemacht, da dieses Fach an unserer Schule nicht angeboten wird. Inhaltlich geht es um moderne Medien und ihren Einfluss auf die Menschen. Das englische Schulsystem war neu für mich, doch es war interessant mal etwas anderes mitzuerleben.
Die Lehrer und Schüler in der Schule waren alle sehr nett zu mir und haben mir in der ersten Zeit geholfen mich in dem großen Gebäude zurecht zu finden.
Ich habe tolle, neue Freunde gefunden mit denen ich mich oft nach der Schule getroffen habe.

In den Semesterferien bin ich mit neun anderen deutschen Schülern vom Austauschprogramm nach Edinburgh und Glasgow gefahren.

Abschließend kann ich sagen, dass mir England sehr gut gefallen hat. Ich lernte den typischen englischen Humor kennen, eine andere Kultur und Lebensart und das Leben in einer fremden Familie.

 

Elena Till

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